Das Werk des vor Eifersucht rasenden Gottes Boi

Heute also das Touristikprogramm. Geschlafen habe ich schlecht. Es war heiß oder die Klimaanlage laut und die Matratze ist eine Katastrophe. Zudem war ich nachts um 1 so zerstochen, dass ich duschen gegangen bin und dann ordentlich Antimückenspray aufgetragen hab.

Aber egal, heute schaue ich mir die die Iguazú-Wasserfälle an. Ist ein absolutes Top-Tourismus-Highlite in Südamerika. Ich schaue sie von Argentinien aus an. Von Brasilien ginge es auch, aber dann müsste ich wieder über die Grenze. Den Zirkus spare ich mir heute.

Die Wasserfälle waren schon Kulisse in einem Bond- sowie Indiana Jones Film. Der Mythos besagt, das der Gott Boi die Fälle geschaffen hat, als die ihm die versprochene Jungfrau einfach davongelaufen ist [stark verkürzt].

Am Morgen geht es zu Busbahnhof. Ticket gekauft, rein in den Bus und nach 30 Minuten Fahrt bin ich da.

Dann schon der erste Schreck. Riesige Schlangen vor den Kassen. Eigentlich reicht es mir jetzt schon, aber ich versuche zu entspannen.

Weitere Schlange vor dem Einlass. Entspannung klapp nicht mehr.

Nach 45 Minuten bin ich drin und muss schon wieder anstehen. Es gibt eine Bahn zu den Fällen. Aber dafür muss ich wieder 30 Minuten warten. Mit der Bahn geht es dann 10 Minuten durch den Jungle.

Es gibt von der Haltestelle aus drei Rundwege zu den Fällen. Ich laufe sie in der nächsten Stunden alle ab. Erst mal laufen aber Affen und Nasenbären über den Weg.

Vom ersten Weg aus kann man die Fälle von oben sehen. Es geht auf Stegen durch den Jungel und über den Fluss.

Es ist ziemlich viel los und die Stege sind eng, also schnell kommt man nicht voran.

Die Ausblicke auf die Wasserfälle sind dann aber schon spektakulär.

Jetzt der zweite Weg. Zwar würde es wieder eine Bahn geben, aber das heißt 40 Minuten warten. Zu Fuß sind es 20 Minuten. Erst an der Bahn entlang. Im Urwald zirpt es über all.

Dann geht es wieder auf Stegen über das Wasser. Entlang vom Steg sieht man große Welse im Wasser.

Die Fälle am Ende des Weges sind echt gigantisch. Unmengen an Wasser stürzen sich hinunter. Gewaltig.

Ich laufe den ganzen Weg wieder zurück, da ich wieder 30 Minuten auf die Bahn warten müsste. Unterwegs sehe ich eine der Rieseneidechsen, die ich bisher nur vom Straßenrand kenne.

Dann die nächste Runde. Jetzt die Wasserfälle von unten. Ebenso beeindruckend.

Zurück verzichte ich ganz auf die Bahn, da ich eine Stunde warten müsste. Zu Fuss sind es 700 Meter. Dann wieder mit dem Bus zurück und Ausruhen. Es ist super schwül und hat 30 Grad.

Also man muss sagen die Wasserfällen sind echt Top. Die Anzahl der Menschen und die mangelnde Organisation ist allerdings nichts für mich.

Und hier noch etwas mehr Wasser.

Es wäre ein Wunder
Sommerhitze

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.