Montevideo

Also, heute Montevideo ansehen.

Zunächst versuche ich mal lange zu schlafen. So recht klappt das die ganze Zeit schon nicht. Auch heute wache ich um acht auf. Das Frühstück ist für südamerikanische Verhältnisse prächtig. Und so verbringe ich fast eine Stunde beim Frühstück. Naja, vielleicht war es nicht das Frühstück, als vielmehr die hübschen Damen, die mich so lange in den Bann gezogen haben. Es ist auffällig wieviele hübsche Mädels es in Uruguay hat. Ein markanter Unterschied zu den Ländern zuvor. Ich fühle mich ja fast wie in Russland bei den „legs“!

Ich leg mich nochmal hin bevor es in die Stadt geht. Der Aufzug im Hotel ist von der „alten Schule“.

So um 11 geht es zunächst zu dem Platz mit dem wohl berühmtesten Gebäude von Montevideo.

Dann zum „berühmten“ Fleischmarkt. Dafür geht es quer durch die Stadt in der Fußgängerzone. Immer wieder kann man durch die Gassen aufs Meer schauen.

Der Fleischmarkt selbst ist eher eine Enttäuschung. Er besteht nur aus Restaurants. Einziges Highlight ist die Tatsache, dass das Fleisch und die Würste direkt über dem Feuer gegrillt werden.

Mir ist es aber noch zu früh für solch eine Mahlzeit und ich suche mir ein nettes Kaffee.

Insgesamt ist es recht entspannt in der Stadt. Zwar hat es Touristen, aber die verteilen sich gut und prägen nicht das Stadtbild. Auch Verkehr und Business-Trubel hält sich einigermaßen in Grenzen.

Man merkt immer schnell wenn es Abend wird. Dann wabert der Geruch der Feuer für das Asado durch die Stadt.

Ich folge dem Ruf und zum Abendessen geht es für mich zum Steakessen. Während die Suche nach einem Restaurant in Argentinien immer sehr schwierig war, ist es hier super einfach. Und zufällig habe ich das beste Asado-Restaurant von Montevideo gleich um die Ecke. Vorspeise ist eine Wurst vom Grill, sonst nichts. Dann ein schönes Stück Fleisch mit Salat – lecker.

Zwar ist gutes Fleisch auch hier nicht billig, aber die 100-Tagefeier ist etwas klein ausgefallen, da kann ich heute schon nachlegen.

Irgendwie habe ich jetzt aber wieder genug von Stadt und freue mich sehr auf die Straße morgen.

Eine Überraschung
Richtung Norden durch Uruguay

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