Eine Überraschung

Uruguay bestätigt den ersten Eindruck und mit einem entspannten Ritt geht es nach Montevideo.

Es sind nur 300 Kilometer bis Montevideo. Aber ich hab keine Lust auf der Hauptroute zu fahren. Also suche ich mir eine kleine Straße etwas weiter südlich.

Uruguay ist mal wieder eine echte Überraschung. Die Landschaft ist wenig exotisch, mal von den Palmen abgesehen, aber dennoch wunderschön. Alles ist grün und hügelig und die Straße hat Kurven.

Überall hat es Landwirtschaft. Entweder Felder oder Rinder. Riesige Silos werden von LKWs beliefert.

Die Höfe und Dörfer sind richtig nett. So geht es die ersten 150 Kilometer übers Land. Verkehr ist nicht erwähnenswert. Wohl aber, dass alle vom Straßenrand grüßen.

Bisher war alles Asphalt. Damit das nicht zu langweilig wird suche ich mir mal eine uruguayische Piste. Leider nur 30 Kilometer lang, aber toll und entspannt zu fahren.

Die letzten 100 Kilometer nach Montevideo sind Autobahn. Eine wirkliche Alternative finde ich nicht. So schlimm ist es aber auch gar nicht. Kaum Verkehr, Häuser und Dörfer entlang der Straße, alles sehr entspannt. Allerdings muss man etwas aufpassen, da schon mal ein Gabelstapler oder ein Fahrrad auf der Autobahn unterwegs ist.

Noch immer die „Ampelüberfallgeschichte“ von Antonio im Ohr und die letzten Sicherheitshinweise vom Auswärtigen Amt im Kopf fahre ich höchst wachsam in Montevideo ein. Dabei erhasche ich noch einen Blick auf den alten Bahnhof.

Rechts davon der Hafen. Eigentlich recht modern, aber es hat auch ein paar Leichen.

Es ist noch früh, aber ich verzichte auf eine weitere Stadtrundfahrt und fahre ziemlich zügig das vorgebuchte Hotel an. Dort erst mal die obligatorische Waschung.

So, morgen bleibe ich mal noch hier und schaue mir die Stadt an. Bestimmte Straßen soll man meiden. Naja, ich werde dann schon merken welche das sind.

Ciao Argentina,  Bienvenidos Uruguay
Montevideo

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