Sorry Polen

Als wir über die polnische Grenze in Richtung Masuren aufbrachen hatten wir so etwas im Sinn:

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Was wir an den Masuren vorfanden waren Hotels, Campingplätze, Restaurants mit deutschsprachigen Karten und deutsche Touristen, die nicht fassen konnten, dass wir aus der Mongolei kommen. Nicht ganz so unser Ding.

Nach langem Suchen und 5km-Fahrt durch den Wald finden wir einen abgelegenen See. Abgelegen ja, aber nicht abgelegen genug. Auch hier ein Haus und ein einfacher Campingplatz. Egal, jetzt wird das Zelt aufgestellt. Seit Polen haben wir wieder die heimische Zeitzone und da wird es jetzt schon früh dunkel.

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Ein Blick auf die Karte verheißt nichts Gutes für Polen. Alles voll mit Ortschaften. Die erste Idee: Wir fahren zurück in die Ukraine. Aber auch in dieser Gegend sieht es nicht viel besser aus. Also: Wir pfeiffen durch Polen und wollen so schnell wie möglich in die slowakischen Karpaten. Das ist der Plan.

Der nächste Tag ist geprägt von:
– einer Ortschaft nach der nächsten,
– den schlechtesten Autofahrern auf der ganzen bisherigen Reise,
– dem absoluten Verkehrsschilderwahnsinn.

Den Ortschaften geschuldet, kommen wir nur ca. 500km. Dann wird es um 8:00 dunkel und wir suchen uns einen Zeltplatz mitten im Wald.

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Jetzt sind es noch 130km bis zu slowakischen Grenze.

Litauen - fühlt sich gut an
Es geht auch anders

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