Paraguay ganz anders

Von Concepcion aus wollen wir weiter Richtung Argentinien bzw. Brasilien, nämlich nach Iguazu. Doch vorher müssen wir ersteinmal durch Paraguay ohne den Chaco.

Nach dem Frühstück geht es durch ein anderes Paraguay, sehr grün, viel Landwirtschaft und ein bisschen Dschungelcharakter.

Halt so ganz anders als bisher. Auch die Temperaturen sind zwar warm, aber deutlich angenehmer als im Chaco. Wir rollen teilweise sogar in einer schattigen Allee dahin. Echt cool!

Pause

Mal ganz anders als die Tage vorher 😁

Am Verkehr ändert sich wenig ausser das wir mehr Pkw haben und die Lkw eher Einheimische sind statt bolivianische Tanker :-)

Tobias hat noch eine Strasse ausgemacht, die ein gutes Stück „rote“Piste ist. Aber vorher wird noch eie Pause an einer Tanke eingelegt. Dort sind wir natürlich auch Thema, sprich, wir werden angesprochen und nach dem Woher und Wohin befragt, unsere Antwort: soi Aleman und Start in Colombia und nach Ushuaia löst immer einen Daumen hoch aus und erzeugt anerkennendes Lächeln. Die Jungs sagen, die Piste sei okay und gut zu fahren, nur ziemlich staubig. Okay, das hört sich erstmal nicht so schlimm an.

Ohne den Staub gar nicht so schlimm
Rot heißt nicht unbedingt auch voll der Spaß 😜

Naja, soweit hat die Beschreibung aus Pkw-Sicht schon gepasst. Allerdings reagieren Moppeds auf Sandlöcher und Tiefsand doch etwas anders als Autos…. Dazu kommen die teilweise verdammt schnell fahrenden Lkw und Toyota Hilux, die uns regelrecht mit feinem rotem Staub eindecken. Die Sicht ist dann für ein paar Momente gleich Null!

Außerdem kriecht der Staub wirklich überall hin. Doch ein Highlight  bleibt, wir sehen eine andere Fraktion der Mennoniten, nämlich jene Gruppe, die technischen Fortschritt ablehnt und auch heute noch mit Pferd und Wagen unterwegs ist. Davon kamen uns gleich zwei entgegen, allerdings haben sie freundlich gegrüßt, vielleicht fande sie uns Moppedfahrer ja cool.

Dann ging es wieder auf Asphalt weiter durch nun doch recht große Felder und an richtig großen Speichern vorbei. Und dann wieder eine rote Piste, diesmal aber nicht von Lkw kaputt gefahren, sondern „hardpacked Gravel“ wie der Fachmann sagt. Hier konnten wir dann mit 80 Klamotten Langbrausen zu unserem Zielort Nueva Esperanza.


So muss Piste sein 😉

Dort haben wir uns in ein Hotel eingecheckt, das von einer deutschsprachigen Brasilianerin geführt wurde. Es hat richtig Spaß gemacht sich mit ihr zu unterhalten. Sie gab und auch den Tip mit dem Staudamm von Iguazu.

Auf nach Concepcion
Paraguays Ende, der Damm von Itaipu

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert