Auf zum Sun Race

Wir haben ja in Salta unseren Ölwechsel gemacht und dabei erfahren, dass es in Tartagal ein großes Amateurevent in Sachen Enduro gibt. Und genau das wollen wir zumindest noch ein bisschen angucken. 

Also geht es am Sonntag entsprechend früh los, nämlich halb sieben sitzen wir auf den Moppeds, es gilt so gegen zwei in Tartagal zu sein, um den Start zur letzten großen Runde mitzuerleben. 

Da es so früh ist kommen wir super aus Salta heraus und können nach dem Tanken gleich Strecke machen, immerhin sind es gut 350 km, die es zu fahren gilt. Zunächst Autobahn durch ein hügeliges Waldgebiet,dlann eine gut ausgebaute Straße durch eine Art Mix aus Dschungel, landwirtschaftlichen Nutzflächen und Brachland. Im Laufe des Vormittags wird es immer wärmer und es geht auf die 30° zu. Da kommt uns eine gute YPF Tankstelle gerade Recht, schön klimatisiert, guter Kaffee und kalte Getränke nebst einem Snack.

Und wieder rauf auf die Moppeds. Mittlerweile sind wir mitten im Yungas, eine Art Dschungel im Gebiet Salta. Teilweise haben wir schon den roten Boden und, naja, die Gegend wird schon etwas leerer und irgendwie karger. Noch gibt es größere Siedlungen wie z.B. Tartagal, was wir fast zur Wunschzeit erreichen. Schnell ein Hotel gesucht und eingecheckt, und in legerer Kleidung zum Rennen gefahren.

Podest für die Verlosung

Wir kommen gerade rechtzeitig zum Start für die letzte Runde. Überwiegend leichte Enduros von KTM, Husqvarna und Honda in der 250 – 450 ccm Klasse, aber alle Fahrer voll im Racingdress  und hochmotiviert.

Start

Der Kurs führt teilweise über Dschungelpfade und dann über den örtlichen Endurokurs und es werden insgesamt drei Runden gefahren.

Gleich wird gesprungen
Action
Ein Blick auf den Rundkurs

Wir erregen natürlich auch aufsehen in unserer Kluft und mit unseren Moppeds. Erst werden wir vom Streckensprecher öffentlich vorgestellt, dann von der lokalen Fremdenverkehrsfrau interviewt und wir sollten wohl auch bei einer Verlosung Glücksfee spielen. 

Nach dem Zieleinlauf ging es dann an die Verleihung der Pokale. Gefühlt hat jeder Teilnehmer einen Pokal mit nach Hause nehmen können. Aber die Jungs haben sich das auch verdient, es war brüllend heiß, staubig und technisch anspruchsvoll. So gesehen war es ein tolles Event und wir hatten viel Spaß beim zuschauen. 

Siegerehrung

Leider zog sich das mit der Siegerehrung ziemlich hin, so dass wir uns dann doch zurückgezogen haben, wir wollten noch duschen, Essen gehen und zeitig zu Bett weil es Morgen wieder früh raus geht. Uns erwartet nämlich ein besonderes Highlight, der Gran Chaco in Paraguay!

In der Nacht hat’s dann noch ein Unwetter gegeben, was eventuelle Morgen durchaus Einfluss auf unsere Route haben könnte.

Das Hotel hat dann noch dafür gesorgt, dass wir um sechs Uhr Frühstück bekommen.

Pause in Salta
Paraguays wilder Westen

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