{"id":5616,"date":"2016-02-28T16:17:36","date_gmt":"2016-02-28T14:17:36","guid":{"rendered":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=5616"},"modified":"2018-09-21T17:52:37","modified_gmt":"2018-09-21T15:52:37","slug":"the-end","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=5616","title":{"rendered":"The End"},"content":{"rendered":"<p>Tag 87 \u2013 89, 24. \u2013 26. August<br \/>\n24. August. Die letzte Nacht im Zelt hat uns gezeigt, dass es langsam auf den Herbst zugeht. Es war recht frisch. Und am Morgen waren unsere Au\u00dfenw\u00e4nde der Zelte vom Tau ziemlich nass. Au\u00dferdem hatten wir keinen Kaffee mehr. Also schnell aufger\u00f6delt, ein gro\u00dfer Schluck Wasser und eine Zigarette und auf geht`s weiter gen Heimat. Zum Gl\u00fcck kam die Sonne schnell raus und es wurde angenehm warm. Au\u00dferdem hatten wir Gl\u00fcck, f\u00fcr 2 Stunden ging es auf herrlichen Pisten recht z\u00fcgig voran. In einem kleinen D\u00f6rfchen holte Tobias Wurst, Brot und Getr\u00e4nke, sodass wir dann an einem kleinen See unser langersehntes Fr\u00fchst\u00fcck genie\u00dfen konnten. Danach ging es leider nur noch auf Asphalt weiter, aber egal, der Weg ist das Ziel. Wir kamen gut voran, \u00fcber gut ausgebaute Landstra\u00dfen, die leider voller Lkw und Trecker waren, aber mit dem Mopped kann man ja recht gut \u00fcberholen.<br \/>\nPl\u00f6tzlich ging die \u00d6lkontrollleuchte von Wolle an, sowas aber auch! Naja, also anhalten und gucken was los ist. Zumindest war nirgendwo ein Leck zu sehen, also entschieden wir uns f\u00fcrs weiter fahren bis wir an einer Tanke \u00d6l kaufen k\u00f6nnen. Nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit kam endlich eine Tanke. Also rechts ran, 3 Liter \u00d6l gekauft und dann das Gep\u00e4ck abgeladen, um die Sitzbank abzunehmen, damit ich \u00d6l auff\u00fcllen konnte. Hmh, bei 2,5 Liter \u00d6lvolumen habe ich gute 2 Liter nachgef\u00fcllt, das war wohl wirklich auf den letzten P\u00e4ng, 10 Kilometer weiter und der Motor w\u00e4re wohl hin gewesen. Ein Hoch auf die Jungs von Rotax!!!<br \/>\nMit einem etwas unguten Gef\u00fchl ging es dann weiter, am sp\u00e4ten Nachmittag haben wir noch einen kurze Pause eingelegt und einen Blick auf die Karte geworfen. Wir waren kurz vor der polnischen Grenze und bis zur n\u00e4chsten polnischen Stadt waren es nur noch eine gute Stunde Fahrt. Da dies unser letzter gemeinsamer Abend ist haben wir beschlossen uns ein gutes Hotel zu g\u00f6nnen und eine kleine Abschiedsfeier abzuhalten. Nach einigem Suchen haben wir dann am Ortsrand von Suwalki haben wir ein sch\u00f6nes und modernes Hotel gefunden. Bingo, nach einem guten Ritt, immerhin sind wird durch ganz Litauen und Lettland bis nach Polen geritten, genau das Richtige.<br \/>\nDas Hotel war wirklich gut ausgestattet und nach den Frisch machen gabs drau\u00dfen erst einmal ein gro\u00dfes k\u00fchles Bier, herrlich nach so einem Tag. Nach einem weiteren Bier sind wir dann ins hoteleigene Restaurant wo wir uns das richtig gut gehen lie\u00dfen, ich habe mir ein Rindercarpaccio, ein Steak und dazu Salat geg\u00f6nnt.<br \/>\nWir haben dann die Reise noch einmal Revue passieren lassen und waren uns einig, dass wir Beide noch einmal zusammen fahren wollen, gerne auch zusammen mit John. Apropos John, er hat uns gesimst, dass seinen Beemer Mittags fertig hatte und gut Strecke gemacht hat, er hat es bis zum Abend an die russische Grenze geschafft. Nicht schlecht w\u00fcrde ich sagen, aber f\u00fcr solche guten Stra\u00dfen ist der Beemer ja auch wie geschaffen. Mit einem leichten Glimmer ging es dann gegen Mitternacht zu Bett.<\/p>\n<p>25. August. Dank der weichen Hotelbetten ging es gegen halb neun zum Fr\u00fchst\u00fcck, diesmal ein herrliches kontinentales Fr\u00fchst\u00fcck mit allem was wir so lange entbehrt haben oder meinten entbehrt zu haben, frische Br\u00f6tchen, Nutella, Marmelade, Aufschnitt, richtige R\u00fchreier, Joghurt und Obst, dazu endlich richtiger Milchkaffee! Wir waren ziemlich vollgefressen als wir auf unsere Moppeds gestiegen sind, aber das musste einfach<br \/>\nsein.<br \/>\nTja, ein wenig schwerm\u00fctig sind wir dann unseren letzten Fahrtag angegangen. Es ging auf einer ziemlich gut befahrenen Landstra\u00dfe Richtung Warschau, wo wir dann am fr\u00fchen Nachmittag Pause machten, um einen Snack einzuwerfen. Irgendwie schon ein komisches Gef\u00fchl, sich dann von einem Freund trennen zu m\u00fcssen, mit dem Mann die letzten drei Monate t\u00e4glich zusammen war und nicht nur die Eindr\u00fccke, sondern wirklich das ganze Abenteuer geteilt hat. Wir sind richtig gute Freunde geworden, und wie wir dabei festgestellt haben gilt das auch f\u00fcr John. Hmh, Abschied nehmen ist nicht so unsere St\u00e4rke, also nur einmal kr\u00e4ftig gedr\u00fcckt und dann gings weiter, durch Warschau auf die Autobahn gen Westen. So gute 150 km sollten wir noch zusammen fahren, bevor Tobias dann nach S\u00fcden abbiegen muss. Kurz hinter Warschau zogen dunkle Regenwolken auf, also schnell rauf auf den n\u00e4chsten Parkplatz und die Fleecejacke und Regenhandschuhe ausgepackt. Nun nahmen wir endg\u00fcltig Abschied.<\/p>\n<p>Wir sind dann zwar noch ein St\u00fcck zusammen gefahren aber dann musste Tobias abbiegen, also noch einmal Winken und ordentlich hupen, dann zogen wir Beide alleine weiter.<\/p>\n<p>26. August.<br \/>\nNur noch 550 km bis nach Hause. Am Abend klingelt pl\u00f6tzlich das Telefon, John ist dran und will wissen wie er fahren soll, um bei bei Wolle vorbei zu kommen, er ist bereits bei Zarrentin. Kurz nach sechs war dann der gewohnte Boxersound zu h\u00f6ren und John wurde von uns johlend in Empfang genommen. Tobias meldete sich auch noch, auch er ist gut zu Hause angekommen. Also Ende gut Alles gut. John ist dann am n\u00e4chsten Tag gegen Mittag aufgebrochen, er musste ja noch weiter bis nach Nottingham fahren. In der Nacht meldete er sich so gegen vier Uhr morgens, dass er auch wohlbehalten zu Hause angekommen ist.<\/p>\n<h3>Ende<\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 87 \u2013 89, 24. \u2013 26. August 24. August. Die letzte Nacht im Zelt hat uns gezeigt, dass es langsam auf den Herbst zugeht. Es war recht frisch. Und am Morgen waren unsere Au\u00dfenw\u00e4nde der Zelte vom Tau ziemlich nass. Au\u00dferdem hatten wir keinen Kaffee mehr. 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