{"id":5521,"date":"2016-01-24T14:13:34","date_gmt":"2016-01-24T12:13:34","guid":{"rendered":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=5521"},"modified":"2018-09-21T17:52:37","modified_gmt":"2018-09-21T15:52:37","slug":"ankunft-in-moskau","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=5521","title":{"rendered":"Ankunft in Moskau"},"content":{"rendered":"<p>Tag 84 &#8211; 21. August<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5528\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/10_Russia3_049.jpg\" alt=\"10_Russia3_049\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/10_Russia3_049.jpg 800w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/10_Russia3_049-300x169.jpg 300w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/10_Russia3_049-768x432.jpg 768w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/10_Russia3_049-356x200.jpg 356w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/10_Russia3_049-700x393.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><br \/>\n21. August. Wir werden zeitig von unseren Schaffnerinnen geweckt, so gegen halb vier. Immerhin sind wir schon in den Randgebieten von Moskau. Bis alle soweit wach und frisch gemacht sind dauert es doch noch etwas und wir bestellen uns zum letzten Mal einen Tee, um zumindest ein bisschen klarer aus den Augen zu gucken. Dann noch schnell Decken und Bettlaken abgeben und danach stehen wir am Fenster und gucken uns Moskau an, soweit man es von der Bahn aus sehen kann. Langsam setzt die D\u00e4mmerung ein und wir k\u00f6nnen endlich mehr sehen. Letztlich sieht Moskau wie jede andere europ\u00e4ische Gro\u00dfstadt aus, in die Man per Bahn einf\u00e4hrt, nur eben etwas gr\u00f6\u00dfer, schlie\u00dflich ist Moskau eine Metropole mit 11 Millionen Einwohnern! Wir fahren in den Jaroslawer Bahnhof ein, ein Kopfbahnhof. Der Bahnhof macht echt was her, ein klassizistischer Bau und wirklich beeindruckend wegen seiner Gr\u00f6\u00dfe und den vielen S\u00e4ulen. Trotz der fr\u00fchen Stunde ist der Bahnhof voller Menschen die entweder grade angekommen sind oder zu den wartenden Z\u00fcgen eilen. An den Ausg\u00e4ngen dr\u00e4ngt sich Alles ein wenig, weil dort alle Passagiere durch Metalldetektoren und an Polizisten vorbei m\u00fcssen. Dann sind wir drau\u00dfen und machen uns auf die Suche nach einem Taxi oder besser gesagt ein Fahrer eines \u201eschwarzen\u201c Taxis gabelt uns auf.<\/p>\n<p>Tobias gibt die Adresse vom Hotel an und dann geht\u2019s los durch das morgendliche Moskau. Der Verkehr ist noch nicht so schlimm, so kommen wir z\u00fcgig voran. Aber dann wird\u2019s echt knifflig, bedingt durch viele Baustellen und Umleitungen kommt der Taxifahrer trotz Navi nicht so einfach zum Hotel. Nach gut 20 Minuten umherirren findet er dann doch eine Weg zum Hotel. So hatte er sich das Wohl nicht vorgestellt, aber er bekommt ein gutes Trinkgeld, so dass er nicht ganz \u201eumsonst\u201c gefahren ist.<\/p>\n<p>Im Hotel empf\u00e4ngt uns eine verschlafene Rezeptionistin, die zum Gl\u00fcck sehr gut Englisch spricht. Wir k\u00f6nnen zwar noch nicht auf unsere Zimmer, es ist ja grad mal kurz vor Sechs, aber wir k\u00f6nne unser Gep\u00e4ck loswerden. Dann gibt sie uns noch ein paar Tipps, wo man Fr\u00fchst\u00fccken kann und wir ziehen los. Mit der Lage des Hotels haben wir wirklich Gl\u00fcck, keine 10 Minuten Fu\u00dfweg bis zur Twerskaya Ulitza, eine der Prachtboulevards Moskaus und vielleicht 15 Minuten bis zum Kreml.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber vom Kreml finde wir in einem B\u00fcrogeb\u00e4ude ein Restaurant, das anscheinend 24\/7 ge\u00f6ffnet ist und auch um diese fr\u00fche Uhrzeit was zu essen anbietet. Wir schlagen ordentlich zu, Hamburger, Pommes, Latte Macciato, Cola und als Nachtisch einen leckeren Kuchen. Die 5 Tage in der Bahn mit dem eint\u00f6nigen Speiseplan m\u00fcssen wir vergessen machen :bier:<br \/>\nNachdem wir ges\u00e4ttigt sind laufen wir noch ein bisschen durch die City und sind wirklich angenehm \u00fcberrascht. Moskau hat wirklich Charme und zumindest im Centrum sowas wie franz\u00f6sisches Flair!<br \/>\nDann geht\u2019s zur\u00fcck zum Hotel, immerhin ist es fast Mittag und wir hoffen auf unser Zimmer zu kommen. Doch leider wird das nichts. Das Zimmer sei noch nicht fertig wird uns erkl\u00e4rt. Na gut, also muss John sich ohne Dusche auf dem Weg zum Flughafen machen. Wir lassen von der Rezeption ein Taxi bestellen, das aber trotz vielem Nachfragen irgendwie nicht an den Laden kommt. Also machen wir uns selbst auf die Suche nach einem Taxi, was dann auch gut klappt, nat\u00fcrlich wieder eins der vielen \u201eschwarzen\u201c Taxis. Nachdem wir John verabschiedet haben wird es Zeit sich um unsere Moppeds zu k\u00fcmmern, sprich sie vom G\u00fcterbahnhof abzuholen und zum Hotel zu bringen. Wieder klappt es nicht mit dem von der Rezeption bestellten Taxi, aber mittlerweile wissen wir ja wie es geht. Der Taxifahrer ist recht z\u00fcgig unterwegs, aber bei Zebrastreifen und roten Ampeln wird brav angehalten. Aber sobald es gr\u00fcn wird geht es zu wie in der Formel 1, jeder will die Pole-Position. Trotzdem klappt das mit dem Verkehr ganz gut, jeder l\u00e4sst dem anderen das bisschen Platz das er ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Am G\u00fcterbahnhof wird\u2019s noch einmal etwas tricky, aber Tobias fragt sich durch und so stehen wir nach 15 Minuten vor unseren Moppeds. Sicher abgedeckt unter einer Plane und auf den ersten Blick ist alle da, meine Klamotten und Stiefel, die Taschen und so weiter. So soll es sein. Unsere Moppeds springen auf Schlag an und so machen wir uns zur Abfahrt fertig. Johns Beemer muss noch bleiben, allerdings wird die Maschine \u00fcbers Wochenende in eine bewachte Halle gebracht, wo sie John leider erst am Montag abholen kann. Aber es ist eben wie es ist. Die R\u00fcckfahrt zum Hotel wird dann ziemlich schwei\u00dftreibend, mittlerweile ist es nach Vier und der Berufsverkehr hat voll eingesetzt. Wir versuchen uns an das Verhalten der Moskauer Zweiradfahrer anzupassen und nutzen jeden Zentimeter Platz aus um voran zu kommen. Irgendwie klappt das auch, trotzdem sind wir wegen der sommerlichen Temperaturen und der Abw\u00e4rme der Motoren v\u00f6llig durchgeschwitzt.<\/p>\n<p>Aber immerhin k\u00f6nnen wir jetzt auf unser Zimmer. Endlich unter die Dusche, nach 5 Tagen im Zug wird\u2019s aber auch Zeit! Danach noch ein kurzes Schl\u00e4fchen und dann gehen wir Essen. Wir suchen uns ein nettes italienisches Restaurant und genie\u00dfen Salat, Pizza und das obligatorische Bier. John hat gesimst, er ist gut in Hamburg angekommen und Barbara und eine Freundin haben ihn am Flugplatz in Empfang genommen und die Kupplung \u00fcbergeben. Anschlie\u00dfend wurden sie von ihm in ein Steakhaus ausgef\u00fchrt. Morgen am fr\u00fchen Nachmittag wird er dann wieder in Moskau sein.<br \/>\nDa wir heute einen langen Tag hatten geht es relativ fr\u00fch ins Bett, was eine Wohltat nach den vorangegangenen Tagen in der schaukelnden Koje der Bahn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 84 &#8211; 21. August 21. August. Wir werden zeitig von unseren Schaffnerinnen geweckt, so gegen halb vier. Immerhin sind wir schon in den Randgebieten von Moskau. 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