{"id":5142,"date":"2015-08-22T17:10:11","date_gmt":"2015-08-22T15:10:11","guid":{"rendered":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=5142"},"modified":"2018-09-21T17:52:38","modified_gmt":"2018-09-21T15:52:38","slug":"die-laengste-bruecke","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=5142","title":{"rendered":"Die l\u00e4ngste Br\u00fccke"},"content":{"rendered":"<p>9. August. Wir wachen recht gut ausgeruht auf nach dieser Nacht. Dann gibt es Fr\u00fchst\u00fcck, sprich Brot, Wurst, K\u00e4se und Nutella, dazu unseren gewohnten Mac-Kaffee. Nachdem wir dann das Camp abgebrochen haben geht es weiter mit der Bam.<br \/>\nWie gewohnt nat\u00fcrlich, immer wieder kleinere Furten, tiefe Rinnen in der Fahrbahn, ein paar Pf\u00fctzen in den unterschiedlichsten Spielarten, mehr oder weniger gut erhaltene Br\u00fccken und auch die eine oder andere kleine Eisenbahnbr\u00fccke. Zum Mittag halten wir in einem kleinen Ort, wo wir auch ein bisschen Nachtanken wollen. Mangels einer Tankstelle wird hier aus Kanistern getankt. Der \u201eTankwart\u201c hat einen beeindruckenden Fuhrpark und er und seine Familie sind wirklich nett, die Tochter spricht sogar sehr gut Englisch.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/img_2582.jpg\" alt=\"IMG 2582\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/img_2583.jpg\" alt=\"IMG 2583\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Eigentlich m\u00f6chten sie uns auf einen Tee einladen, aber wir lehnen dankend ab, schlie\u00dflich liegen noch ein paar Kilometer vor uns bis Yuktali.<br \/>\nDann stehen wir vor der letzten und gr\u00f6\u00dften Bahnbr\u00fccke, die dazu auch noch von einem Bahnmitarbeiter bewacht wird. Also gehen wir erst einmal \u00fcber die Br\u00fccke und sprechen den Mann freundlich an.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/img_2594.jpg\" alt=\"IMG 2594\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Er wirkt ein wenig unwirsch, aber dann geht er ans Telefon und wir bekommen mit, dass er von tri Motocycle spricht. Danach kommt er wieder zu uns und bedeutet uns, wir sollen wieder zu den Moppeds gehen und auf ihn warten, es k\u00e4men noch 3 Z\u00fcge, danach w\u00fcrde er uns holen kommen und \u00fcber die Br\u00fccke lassen. Es waren dann doch vier Z\u00fcge, aber dann tauchte er auf unserer Seite auf, \u00f6ffnete den Schlagbaum und lie\u00df uns \u00fcber die Br\u00fccke.<br \/>\nTobias wieder voran, dann John und ich als Schlusslicht.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/img_2595.jpg\" alt=\"IMG 2595\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/img_2600.jpg\" alt=\"IMG 2600\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Der Br\u00fcckenw\u00e4chter wunderte sich, weil wir nicht auf den Schwellen fuhren, aber wir haben uns nun mal auf den Fu\u00dfweg eingeschossen. Nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit waren wir dann auf der anderen Seite, es m\u00fcssen so 800 m gewesen sein, unsere l\u00e4ngste Br\u00fccke.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/img_2602.jpg\" alt=\"IMG 2602\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Nach der \u00dcberquerung gabs dann noch ein Erinnerungsfoto und wir konnten dann am Bahndamm entlang bis Yuktali fahren, ober besser gesagt bis zum Anfang des Bahnhofs, denn wir landeten zwischen den Gleisen! Also umdrehen und ein paar Kilometer zur\u00fcck zur Abzweigung zur BAM.<br \/>\nIn Yuktali ging es erst einmal zu einem Magazin, um unseren Durst mit k\u00fchlen Getr\u00e4nken zu stillen. Die n\u00e4chste Frage galt dann der Unterkunft. Ein Hotel oder einen Gostiniza war nicht als Wegpunkt vorhanden, aber es g\u00e4be die M\u00f6glichkeit in der Schule ein Zimmer zu bekommen. Tobias und John machten sich begleitet von ein paar Kindern auf den Weg. In der Tat, wir bekamen ein Dreibettzimmer in der Schule, recht einfach zwar, aber es gab auch Dusche und Toilette, nicht wirklich auf europ\u00e4ischem Standard, aber besser als von M\u00fccken zerstochen zu werden. Dazu km, das auf der gegen\u00fcberliegenden Seite des Flusses ein Waldbrand tobte, der die ganze Gegend mit einer Rauchwolke bedeckte. Insofern f\u00fchlten wir uns hier doch sicherer als beim Campen.<br \/>\nAls Abendessen gab es diesmal Brot mit Tomaten, Gurken und Wurst.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/img_2606.jpg\" alt=\"IMG 2606\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/img_2604.jpg\" alt=\"IMG 2604\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Dazu nat\u00fcrlich ein kaltes Bier ;-) Dann fielen wir ziemlich m\u00fcde ins Bett.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>9. August. Wir wachen recht gut ausgeruht auf nach dieser Nacht. Dann gibt es Fr\u00fchst\u00fcck, sprich Brot, Wurst, K\u00e4se und Nutella, dazu unseren gewohnten Mac-Kaffee. Nachdem wir dann das Camp abgebrochen haben geht es weiter mit der Bam. 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