{"id":4693,"date":"2015-08-15T09:37:11","date_gmt":"2015-08-15T07:37:11","guid":{"rendered":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=4693"},"modified":"2018-09-21T17:52:39","modified_gmt":"2018-09-21T15:52:39","slug":"wieder-auf-der-strasse","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=4693","title":{"rendered":"Wieder auf der Stra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p>24. Juli. Nach einem Fr\u00fchst\u00fcck geht es wieder weiter, allerdings f\u00e4llt uns das aufstehen doch recht schwer, der Ausritt von gestern steckt uns doch noch in den Knochen ;-) Aber egal, es geht trotzdem weiter.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/img_2320.jpg\" alt=\"IMG 2320\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst wieder diese ausgefahrene Piste zur\u00fcck, dann sch\u00f6ner Asphalt bis M\u00f6ron, wo wir einen Stopp einlegen wegen Tanken, Geld holen und nat\u00fcrlich etwas zu Essen.<br \/>\nHier schalte ich mein Handy wieder ein, weil am See null Empfang war. \u00dcberraschender Weise habe ich eine SMS von Klaus \u201eMong\u201c, den ich aus dem Mimoto-Forum kenne und der 3 Wochen nach uns aufgebrochen ist. Er war ebenfalls am See, allerdings nahe der Stadt und nicht ganz weit drau\u00dfen wie wir. Schade, das wir uns da verpasst haben. Aber immerhin besteht die Chance auf ein Treffen, da wir nicht so weit auseinanderliegen. Ich beantworte die SMS und danach geht es weiter Richtung Erdenet, mittlerweile ist die Stra\u00dfe von Ulaan Bataar bis M\u00f6ron komplett asphaltiert und so geht es recht z\u00fcgig voran. Die Landschaft ver\u00e4ndert sich langsam, es erinnert ein bisschen an den Schwarzwald mit den bewaldeten Bergen und H\u00fcgeln, dazu ist die Besiedlung im Verh\u00e4ltnis zum gewohnten \u201eNichts\u201c nahezu dicht, regelm\u00e4\u00dfig tauchen kleine Siedlungen auf und einmal steht quasi mitten im Nirgendwo ein Schloss, wohl gedacht als Ressort f\u00fcr wohlhabende Mongolen, die dort ein bisschen ausspannen k\u00f6nnen. Merkw\u00fcrdigerweise m\u00fcssen wir hier an einer Mautstation anhalten und 500 Tugrik je Mopped Stra\u00dfengeb\u00fchr bezahlen. Immerhin ist es ja tats\u00e4chlich einen asphaltierte Stra\u00dfe ;-)<br \/>\nAm sp\u00e4teren Nachmittag halten wir dann f\u00fcr einen Snack an einer der sich mittlerweile h\u00e4ufiger zeigenden Rastst\u00e4tten an. W\u00e4hrend wir ein Snickers und eine Cola genie\u00dfen brausen 2 Moppeds an uns vorbei, die dann pl\u00f6tzlich in die Eisen gehen, weil sie meine auff\u00e4llige Maschine gesehen haben. Es ist Klaus \u201eMong\u201c und ein Norweger, die sich f\u00fcr die Mongolei zusammen getan haben. Echt cool, das wir uns getroffen haben. Nu n wird erst einmal eine Runde gequatscht, es werden Erfahrungen ausgetauscht und nat\u00fcrlich Bilder gemacht. Klaus ist echt ein netter Typ und ich freue mich riesig, dass es mit dem Treffen geklappt hat! Es stellt sich heraus, dass seine Frau verwandt ist mit der Betreiberin des Oasis in UB, was f\u00fcr ein Zufall! Eventuell k\u00f6nne wir uns auf ein Bier in UB treffen, je nach dem wie es bei uns mit der BAM klappt. Schaun wir mal.<br \/>\nNach einer Stunde wird dann aufgesattelt, zwar haben beide Gruppen Erdenet als Ziel, aber wir sind mit unterschiedlicher Geschwindigkeit unterwegs. Daher verlieren wir die Beiden schnell aus den Augen.<br \/>\nDoch nach vielleicht 20 km sehen wir ein Mopped am Stra\u00dfenrand stehen, es ist Klaus, der wegen Spritmangel liegen geblieben ist.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/img_2322.jpg\" alt=\"IMG 2322\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich helfen wir ihm aus, John hat zum Gl\u00fcck ein paar Liter im Kanister. Das ist wirklich ein Knaller, erst liegen Tage zwischen uns, dann sowas;-) Das ist wirklich spannend. Gl\u00fccklich startet Klaus und d\u00fcst ab in Richtung Tankstelle, w\u00e4hrend wir mit unserem gewohnten Reisetempo, so um die 80 km\/h in die gleiche Richtung starten. An der Tanke wird noch einmal zum Gru\u00df gehupt und weiter geht\u2019s nach Erdenet. Kurz vor Erdenet sieht Tobias ein Hinweisschild auf ein anscheinend sch\u00f6n gelegenes Ger Camp. Nach kurzer Beratung entscheiden wir uns daf\u00fcr es einfach mal auszuprobieren. Gut 9 km offroad sind es, bis wir das wirklich malerisch gelegene Camp erreichen. Betrieben wird es wohl von einem Amerikaner mit seiner mongolischen Frau und ein paar Helfern, der hier seit etlichen Jahren lebt und dieses Camp aufgebaut hat. Es macht soweit einen guten Eindruck und wir richten uns in einer H\u00fctte h\u00e4uslich ein.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/20150724_090340.jpg\" alt=\"20150724 090340\" width=\"337\" height=\"316\"><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/20150724_090538.jpg\" alt=\"20150724 090538\" width=\"450\" height=\"427\"><\/p>\n<p>John hat noch ein paar Kleinigkeiten an seiner Adventure zu schrauben, dann gehen wir duschen, naja, nicht wirklich duschen, weil erstens kaltes Wasser und zweitens nicht wirklich sauber&#8230; Egal, mittlerweile sind wir einiges gewohnt.<br \/>\nDann wird zum Abendessen gerufen. Es sind noch zwei weitere G\u00e4ste anwesend, ein Freund vom Betreiber, ebenfalls Amerikaner und seine Freundin, die auf Urlaub hier ist. Er selber betreibt hier so etwas wie River Rafting und will selber am n\u00e4chsten auf Tour gehen. Wir bekommen ein sch\u00f6nes kaltes Bier angeboten und ein wirklich gutes Essen. Soweit so gut.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/20150724_084613.jpg\" alt=\"20150724 084613\" width=\"337\" height=\"291\"><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/20150724_084623.jpg\" alt=\"20150724 084623\" width=\"336\" height=\"269\"><\/p>\n<p>Das Tischgespr\u00e4ch dreht sich \u00fcberwiegend um unsere Reise, aber irgendwie kommen mir die Amerikaner komisch vor, und wir kriegen mit, dass sie wohl ziemlich oft vom selbst angebauten Hanf probieren.<br \/>\nAls es dunkel wird verabschieden wir uns und gehen schlafen. Nachts sch\u00fcttet es dann wie aus Eimern, aber zum Gl\u00fcck ist die H\u00fctte dicht, doch leider muss ich zweimal raus und das ist dann doch nicht so toll bei dem Regen, aber die Natur fordert halt ihr Recht!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>24. Juli. Nach einem Fr\u00fchst\u00fcck geht es wieder weiter, allerdings f\u00e4llt uns das aufstehen doch recht schwer, der Ausritt von gestern steckt uns doch noch in den Knochen ;-) Aber egal, es geht trotzdem weiter. 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