{"id":4396,"date":"2015-07-28T15:15:20","date_gmt":"2015-07-28T13:15:20","guid":{"rendered":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=4396"},"modified":"2018-09-21T17:52:39","modified_gmt":"2018-09-21T15:52:39","slug":"der-unerreichbare-strand","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=4396","title":{"rendered":"Der unerreichbare Strand"},"content":{"rendered":"<p>18. Juli. Nach einem Fr\u00fchst\u00fcck mit Brot, Marmelade und Kaffee ging es weiter. Wir nahmen die neue Asphaltstra\u00dfe in der Annahme sie w\u00e4re die Fortsetzung der Nordroute, doch falsch gedacht, sie f\u00fchrte uns weiter s\u00fcdlich den Chjargas Nuur entlang. Aber egal, am Ende des Sees gibt es laut Karte eine Piste, die uns wieder auf die Nordroute bringt. So sch\u00f6n der Asphalt ist, so \u00f6de erscheint die Fahrerei, kaum Abwechslung durch die Landschaft. Dann kommt der See in Sicht, gar nicht schlecht und er bietet anscheinend den einen oder anderen Strand. Sogar so etwas wie einen kleinen Badeort haben wir passiert. Also dachten wir uns, wir gucken mal nach einem ruhigen Abschnitt und versuchen an das Ufer zu kommen. Tobias fand eine Abzweigung und wir entschieden, wir wollen Baden. Doch das erwies sich als nicht so einfach, die Abzweigung erwies sich als ziemlich tricky zu fahren, weil sehr sandig, teilweise \u00fcber 10 cm tief. Tobias kam soweit gut durch, John nicht, er musste unabsichtlich absteigen. Also anhalten, Johns Mopped aufrichten und schieben, damit er die GS durch den Sand bekommt. Mit der XChallenge klappte das ganz gut, dann wieder Tiefsand, John blieb wieder stecken und mit gemeinsamer Kraft haben wir die GS wieder frei bekommen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2194.jpg\" alt=\"IMG 2194\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Und es fehlten noch 500 m zum Strand. Irgendwie hatten wir die Nase voll, also lieber umdrehen als den ganzen Tag im Sand spielen. Noch zweimal mu\u00dften wir Schiebehilfe geben, bevor wir wieder die Stra\u00dfe erreicht haben. Am Ende des Sees war dann der Asphalt zu Ende und wir hatten wieder die gewohnte Pistenvielfalt, staubig ohne Ende und in der Mitte die f\u00fcr den Asphalt vorbereite neue Stra\u00dfe. Was f\u00fcr ein Staub, gef\u00fchlt hatte jedes Fahrzeug eine Staubschleppe bis zum Horizont.<br \/>\nAlso versuchte jeder von Uns wieder die beste Spur f\u00fcr sich zu finden. Was gar nicht einfach war, oft hatten wir die Wahl zwischen tiefem Sand, Waschbrett und Waschbrett. Aber irgendwie kamen wir dann doch voran. So gegen Drei am Nachmittag hielten wir an einer Art Kaffee, sprich ein Haus, ein Ger und ein paar Schuppen. Als wir anhielten kam ein Mongole auf uns zu und lud uns in das Ger ein. Es gab Tee und dann machten wir deutlich, dass wir etwas zu Essen haben wollten. Dazu dann ein k\u00fchles Getr\u00e4nk. Sie schienen uns verstanden zu haben, denn seine Frau und Tochter machten sich anscheinend an die Arbeit. Ich will nicht ungerecht sein, aber die Beiden waren ausgesprochen unansehnlich&#8230;<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/20150718_155647.jpg\" alt=\"20150718 155647\" width=\"450\" height=\"600\"><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2197.jpg\" alt=\"IMG 2197\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Das Essen kam, das \u00fcbliche Nudelgericht mit viel fetten Fleisch. Naja, die Nudeln schmeckten ganz gut und das Fleisch probierte ich gar nicht erst. Trotzdem schien es Tobias und John zu schmecken.<br \/>\nNach dem Essen ging es dann \u00fcber die Piste weiter. Irgendwann erreichten wir die Stelle, wo die Bauarbeiten endeten und nur die Piste mit ihren vielen Spuren \u00fcbrig bleib. Noch gut eine Stunde hatten wir auf ihr zu fahren, bis die Abzweigung kam.<br \/>\nDie neue Piste erwies sich als gut zu fahrender Feldweg, zun\u00e4chst wirkte sie recht unbenutzt, dann kamen immer mehr Tracks dazu und wir waren uns nun sicher, auf dem richtigen Weg zu sein. Da wir noch ein gutes St\u00fcck zu fahren hatten beschlossen wir zu Campen, wir hatten ja noch unsere Notration aus Trockennudeln und M\u00fcsli-Riegeln. Tobias fand dann einen guten Platz f\u00fcr unser Lager. Nachdem alles aufgebaut war gabs erst einmal einen Mac-Kaffee, dann machten wir uns an die \u201eNotration\u201c, im wahrsten Sinne nur in der Not wirklich genie\u00dfbar&#8230; aber was solls.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2202.jpg\" alt=\"IMG 2202\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2203.jpg\" alt=\"IMG 2203\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Irgendwie bekamen wir das auch hinunter. Allerdings haben wir die M\u00fcsliriegel dann doch f\u00fcrs Fr\u00fchst\u00fcck aufgehoben.<br \/>\nNoch der \u00fcbliche Abendplausch und ein kritischer Blick zu den Wolken und dann verschwanden wir alle im Zelt. Zum Gl\u00fcck haben wir keinen Regen abbekommen, obwohl am Horizont einige Blitze zu sehen waren wie John Morgens erz\u00e4hlte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>18. Juli. Nach einem Fr\u00fchst\u00fcck mit Brot, Marmelade und Kaffee ging es weiter. Wir nahmen die neue Asphaltstra\u00dfe in der Annahme sie w\u00e4re die Fortsetzung der Nordroute, doch falsch gedacht, sie f\u00fchrte uns weiter s\u00fcdlich den Chjargas Nuur entlang. Aber egal, am Ende des Sees gibt es laut Karte eine &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":4391,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[31,39],"tags":[],"class_list":["post-4396","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news","category-roads-to-siberia","column","onecol","has-thumbnail"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4396","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4396"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4396\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11562,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4396\/revisions\/11562"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4391"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4396"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4396"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4396"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}