{"id":4389,"date":"2015-07-28T15:14:41","date_gmt":"2015-07-28T13:14:41","guid":{"rendered":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=4389"},"modified":"2018-09-21T17:52:39","modified_gmt":"2018-09-21T15:52:39","slug":"ab-in-die-wildnis","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=4389","title":{"rendered":"Ab in die Wildnis"},"content":{"rendered":"<p>17. Juli. Heute geht es dann ans \u201eEingemachte\u201c, wir steigen in de Nordroute ein. E Doch vor dem Vergn\u00fcgen steht die Arbeit, an Tobias Bike haben wir einen Plattfu\u00df, vorne ist die Luft raus. Also schnell das Werkzeug raus geholt und den Schlauch gewechselt. Dann k\u00f6nnen wir starten und nach dem Tanken geht es dann los.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/20150717_095651.jpg\" alt=\"20150717 095651\" width=\"450\" height=\"600\"><\/p>\n<p>Es geht von Olgii gen Norden, am Achit Nur See vorbei \u00fcber Hotgor und Burgastay nach Ulangom. Schon in der Stadt gehen wir auf eine staubige Piste. Die Piste schl\u00e4ngelt sich durch ein Flusstal und l\u00e4sst sich abgesehen vom Staub recht gut fahren, wir sind so ungef\u00e4hr mit 40-50 km\/h unterwegs. Nach einer Stunde \u00fcberholen wir zwei Motorradreisende aus Deutschland, allerdings wegen des Staubes ohne anzuhalten. Dann geht es aus dem Flusstal hinaus auf eine Ebene. Hier teilt sich die Piste in vier Arme und ein Schild mit verschiedenen Ortsnamen soll wohl Reisenden den richtigen Weg weisen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/20150717_121036.jpg\" alt=\"20150717 121036\" width=\"450\" height=\"600\"><\/p>\n<p>Uns hilft das jedoch nicht viel. W\u00e4hrend wir noch r\u00e4tseln haben die Beiden Reisenden aufgeschlossen. Also werden jetzt erst einmal Erfahrungen und das Woher und Wohin ausgetauscht. F\u00fcr mich interessant ist, dass eine XT1200Z mit von der Partie ist.<br \/>\nSoweit hat sie sich ganz gut geschlagen, aber ist letztlich wie die GS von John eigentlich zu schwer f\u00fcr diese Pisten. Weiter geht\u2019s, wir entscheiden uns f\u00fcr eine Piste und stellen schnell fest,das Navigation in der Mongolei nicht ganz ohne T\u00fccken ist. Wir haben uns n\u00e4mlich f\u00fcr die falsche Piste entscheiden. Zum Gl\u00fcck k\u00f6nnen wir mit einer kurzen Querfeldeineinlage den Fehler korrigieren. Dann queren wir ein Flusstal und es wird sandig.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2183.jpg\" alt=\"IMG 2183\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck geht das ganz gut und wir haben Gl\u00fcck, es gibt eine Br\u00fccke anstatt der erwarteten Furt :-) Wir machen kurz Pause und da taucht ein 40 Tonnen Lkw auf, der kurz anh\u00e4lt und eine Horde aufdringlicher Kinder ausl\u00e4dt. Die nerven wirklich, m\u00fcssen Alles angrabbeln und sind recht distanzlos. Also r\u00f6deln wir auf und machen uns davon. Dann passiert es, wir sind gerade auf unterschiedlichen Tracks unterwegs, als mein Track pl\u00f6tzlich scharf rechts geht und John und Tobias nach links f\u00fchrt. Laut Navi bin ich auf dem richtigen Weg, doch kann ich die Beiden nicht mehr sehen. Also anhalten, warten, umdrehen, nichts zu sehen. Ich fahre wieder weiter, um auf den anderen Track zu kommen, wieder nichts zu sehen. Also den Track zur\u00fcck zum Anfang und da warten sie auf mich.<br \/>\nUnd die Moral der Geschichte ist, immer zusammen bleiben und aufpassen, dass man nicht au\u00dfer Sicht kommt!<br \/>\nJetzt wird es felsiger und die Piste ruppiger, wir queren ein gro\u00dfes Ger\u00f6llfeld, was wohl im Fr\u00fchjahr verdammt viel Wasser f\u00fchrt. Auch der Lkw taucht wieder auf und ist viel z\u00fcgiger unterwegs als wir, der Anh\u00e4nger springt nur so rum, aber das st\u00f6rt den Fahrer nicht.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2181.jpg\" alt=\"IMG 2181\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/20150717_153112.jpg\" alt=\"20150717 153112\" width=\"450\" height=\"600\"><\/p>\n<p>Interessanterweise liegen \u00fcberall Kohlenst\u00fccke herum, keine Ahnung woher die stammen. Dann erreichen wir eine kleine Ortschaft oder besser gesagt ein gottverdammtes Loch, das eine Bergarbeitersiedlung ist, wie wir anhand eines Denkmals und einer gro\u00dfen Abraumhalde erkennen k\u00f6nnen. Wirklich heimelig sieht das Kaff nicht aus und irgendwie wirken die die Bewohner sehr unfreundlich und verschlossen. Danach geht es einen Pass hinauf, vorbei an vielen Gers, wie die Jurten hier hei\u00dfen. \u00dcberall weiden Schafe, Ziegen, Rinder und Pferde.<br \/>\nWir treiben unsere Moppeds \u00fcber den Pass und erreichen schlie\u00dflich die A16, die Hauptstra\u00dfe der Nordroute. Wobei Hauptstra\u00dfe hier nur bedeutet, die Piste ist doppelt so breit und es gibt etwas mehr Verkehr. Noch ein oder 2 Stunden erreichen wir die Abzweigung nach Ulangom, die Stra\u00dfe ist sogar geteert, eigentlich schade, aber andererseits nach gut sieben Stunden Pisten eine willkommene Abwechslung. Ulangom empf\u00e4ngt uns mit einer Mautstation&#8230; Okay, wir zahlen 500 Tugrik pro Mopped und d\u00fcrfen in die Stadt. Erst einmal Vorr\u00e4te aufstocken, weil wir Campen wollen, dann tanken und weiter geht es. Als wir aus der Stadt raus fahren empf\u00e4ngt uns eine perfekte Asphaltstra\u00dfe, der wir zun\u00e4chst folgen. Da es schon sp\u00e4t ist entscheiden wir uns f\u00fcr ein Ger Camp, das an einem malerischen Fluss liegt. Letztlich eine gute Entscheidung und wir k\u00f6nnen gleich mit dem Kochen anfangen. Doch als Erstes gibt es einen Kaffee.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2190.jpg\" alt=\"IMG 2190\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2187.jpg\" alt=\"IMG 2187\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Das Wirtspaar erweist sich als sehr freundlich und hilfsbereit, sie stellen uns sogar eine Boom-Box mit mongolischer Musik hin.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2193.jpg\" alt=\"IMG 2193\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Am Ende war es ein toller und anstrengender Fahrtag, mit vielen Eindr\u00fccken und den diversen Arten von Pisten in der mongolischen Wildnis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>17. Juli. Heute geht es dann ans \u201eEingemachte\u201c, wir steigen in de Nordroute ein. E Doch vor dem Vergn\u00fcgen steht die Arbeit, an Tobias Bike haben wir einen Plattfu\u00df, vorne ist die Luft raus. Also schnell das Werkzeug raus geholt und den Schlauch gewechselt. Dann k\u00f6nnen wir starten und nach &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":4387,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[31,39],"tags":[],"class_list":["post-4389","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news","category-roads-to-siberia","column","onecol","has-thumbnail"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4389","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4389"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4389\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11563,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4389\/revisions\/11563"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4387"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4389"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4389"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4389"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}