{"id":4379,"date":"2015-07-28T15:13:36","date_gmt":"2015-07-28T13:13:36","guid":{"rendered":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=4379"},"modified":"2018-09-21T17:52:39","modified_gmt":"2018-09-21T15:52:39","slug":"endlich-gehts-weiter","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=4379","title":{"rendered":"Endlich gehts weiter!"},"content":{"rendered":"<p>16. Juli. Endlich geht es wieder auf die Moppeds und Richtung mongolische Grenze. Da wir wegen der Grenzschlie\u00dfung einen gro\u00dfen Andrang bef\u00fcrchten sind wir schon kurz nach Sechs aufgestanden und sind nach einem guten Fr\u00fchst\u00fcck gegen 07:30 vom Hof gefahren.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/20150716_073231.jpg\" alt=\"20150716 073231\" width=\"450\" height=\"600\"><\/p>\n<p>Wie \u00fcblich dann noch einmal volltanken mit dem guten 95er Stoff und dann los.<br \/>\nAn der Grenze angekommen profitieren wir zun\u00e4chst von Tobias Erinnerung und suchen erst einmal die Vorpr\u00fcfstelle auf, aber irgendwie hat der Mensch dort keine Geduld, meinen Pass will er gar nicht mehr sehen:-)<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/20150716_084950.jpg\" alt=\"20150716 084950\" width=\"450\" height=\"600\"><\/p>\n<p>Also weiter zum russischen Grenzposten, nat\u00fcrlich bis ganz vorne an die Schlange. Was uns niemand krumm nimmt. Kurz P\u00e4sse vorgezeigt und schon d\u00fcrfen wir in den Abfertigungsbereich. Entgegen Tobias Erinnerung ist dieser Grenz\u00fcbergang neu organisiert und so kommen wir recht z\u00fcgig durch. Wir d\u00fcrfen zwar unser Gep\u00e4ck \u00f6ffnen, aber wirklich gucken tut keiner. Dann zum zweiten Kontrollposten und los geht\u2019s durch das \u201eNiemandsland\u201c zum letzten russischen Posten. Dann sind wir schon mal auf mongolischem Boden. Wie gewohnt fahren wir am mongolischen Posten wieder an der Schlange entlang zur Pole-Position, doch diesmal werden wir ziemlich energisch ans Ende geschickt. Wir haben das Desinfektionsbecken \u00fcbersehen. Diesmal hei\u00dft es wie alle Anderen Schlange stehen!<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2174.jpg\" alt=\"IMG 2174\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2175.jpg\" alt=\"IMG 2175\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Was leider auch bedeutet, dass sich das ganze Prozedere endlos hinziehen kann. Schaun wir mal. Dann wird es spannend, immer wieder werden nach uns eintreffende Fahrzeuge von dem Posten oder teilweise vom Chef pers\u00f6nlich durchgewunken. Bei den Kleinbussen kann man das ja noch verstehen, aber bei den normalen PKW, die nahezu ausschlie\u00dflich aus Kasachstan sind doch reichlich unverst\u00e4ndlich. Wie wir nachher feststellen k\u00f6nnen, st der gr\u00f6\u00dfte Teil der Bev\u00f6lkerung im Westen der Mongolei kasachischer Herkunft, insofern gibt es viele verwandtschaftliche Beziehungen und daher eben die \u201eSonderbehandlung\u201c.<br \/>\nLangsam und so gar nicht stetig geht es voran. Die Autos vor uns d\u00fcrfen noch durchs Tor, wir aber nicht. Dann wird sogar das Tor abgeschlossen und es sieht aus, als wenn die Grenze zum Mittag geschlossen wird. Tolle Wurst, eine Stunde oder so weiter in der prallen Sonne warten. Doch irgendwie scheint sich da was zu tun, die Funke vom Torposten pl\u00e4rrt und er sagt was von Motocicle&#8230; Vielleicht haben wir ja doch Gl\u00fcck.<br \/>\nIn der Tat, er \u00f6ffnet das Grenztor und schickt uns zusammen mit 2 Pkw zum Abfertigungsgeb\u00e4ude hinunter. Dort werden wir von einem anderen Posten empfangen und lassen uns erwartungsvoll ins Geb\u00e4ude f\u00fchren. Doch da ist kein Mensch und so folgen wir dem Posten bis zu einer Kantine, wo er uns bedeutet, wir sollen hier warten und gerne auch etwas Essen. Das ist schon ein spezieller Service, Mittagessen in der Grenzer Kantine. Das Essen ist soweit okay, der Tee nicht mit fermentierter Milch versetzt und zum Gl\u00fcck f\u00fcr mich nur wenig wirklich fettes Fleisch. Nach dem Essen geht es wieder raus zum warten.<br \/>\nDann endlich tauchen die ganzen Grenzer wieder auf und wir schaffen es, als Erste dran zu kommen. Die Abfertigung verl\u00e4uft wie bereits von den anderen Grenzen gewohnt auf den ersten Blick etwas chaotisch, aber doch strukturiert. Dann sind wir fertig wird uns bedeutet. Also auf zum zweiten Tor, P\u00e4sse und Laufzettel vorzeigen, doch der Posten schickt uns zur\u00fcck, es fehlt ein zweiter Stempel auf dem Laufzettel. Also wieder zur\u00fcck ins Geb\u00e4ude. Doch dort will keiner was von einem zweiten Stempel wissen. Also ein neuer Versuch. Diesmal mit Erfolg, anscheinend hat man dem Posten Bescheid gegeben;-)<br \/>\nGleich nach der Grenze werden wir wieder angehalten, wir sollen oder besser m\u00fcssen eine Versicherung abschlie\u00dfen und eine sogenannte Road-Tax zahlen. Nicht wirklich teuer aber irgendwie f\u00fchlen wir uns abgezockt, denn was wir sehen, ist keine Stra\u00dfe f\u00fcr die ich zahlen w\u00fcrde, das ist einfach eine abgefahrene Piste. Aber egal, wir haben eh keine Wahl.<br \/>\nDann endlich sind wir wirklich in der Mongolei. Die Stra\u00dfe von der Grenze weg ist bescheiden und staubig. Doch weil wir inklusive 2 Stunden Zeitverschiebung fast Sieben Stunden f\u00fcr den Grenz\u00fcbertritt brauchten werden wir die Hauptroute nach Olgii nehmen, weil es sonst zu sp\u00e4t wird und wir m\u00f6glicherweise im dunkeln fahren m\u00fcssten. Nach der ersten Ortschaft, Tsagaannuur, entwickelt sich die Piste dann doch zu einer veritablen Teerstra\u00dfe und wir kommen gut uns staubfrei voran.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/20150716_152159.jpg\" alt=\"20150716 152159\" width=\"450\" height=\"600\"><\/p>\n<p>In Olgii, einer f\u00fcr die Mongolei gr\u00f6\u00dferen Stadt machen wir dann im Blue Wolf Ger Camp Quartier.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2178.jpg\" alt=\"IMG 2178\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Wieder eine Jurte mit 3 Betten, aber es gibt eine Dusche und WC gleich nebenan. Also schnell frisch gemacht und dann auf zum Restaurant Pammukale, dem besten t\u00fcrkischen Restaurant in der Mongolei. Die Stadt ist recht staubig, aber es wird an allen Ecken gebaut bzw. renoviert.<br \/>\nDas Restaurant macht einen guten Eindruck, die Karte hat erkennbar t\u00fcrkischen Ursprung und das Essen ist wirklich gut, lediglich der Czacik erinnert mehr an eine Suppe als an Joghurt.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/20150716_185728.jpg\" alt=\"20150716 185728\" width=\"450\" height=\"600\"><\/p>\n<p>Nach dem wir uns satt gegessen haben geht es noch auf ein Bier in eine Bar, wo aber nicht wirklich was los ist, es ist entweder zu fr\u00fch oder der falsche Tag.<br \/>\nAlso zur\u00fcck ins Camp und ab in die Heia, morgen wird\u2019s n\u00e4mlich ein harter Ritt auf kleinen Nebenstra\u00dfen zur Nordroute.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>16. Juli. Endlich geht es wieder auf die Moppeds und Richtung mongolische Grenze. 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