{"id":4320,"date":"2015-07-12T16:48:07","date_gmt":"2015-07-12T14:48:07","guid":{"rendered":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=4320"},"modified":"2018-09-21T17:52:40","modified_gmt":"2018-09-21T15:52:40","slug":"an-den-see-an-den-see","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=4320","title":{"rendered":"An den See, an den See"},"content":{"rendered":"<p>10. Juli. Heute haben wir es etwas langsamer angehen lassen, weil wir nur eine relativ kurze Fahrstrecke von 180 km bis zum Teletskoje See vor uns haben. Au\u00dferdem wollten wir im FSB B\u00fcro in Aktash unser Permit f\u00fcr das Ukok-Plateau abholen.<br \/>\nDa wir keine Lust aufs Kaffee hatten, gab es heute ein kleines Fr\u00fchst\u00fcck, je 2 Becher Mac-Kaffee und ein paar Kekse auf der Veranda unserer H\u00fctte.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2109.jpg\" alt=\"IMG 2109\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Dann aufr\u00f6deln und ab in die Stadt. Ein paar Nachfragen, auch bei der \u00f6rtlichen Verwaltung ergaben, dass es hier kein B\u00fcro vom FSB gibt, aber in Kosh Agach. Okay, also ein Punkt abgehakt. Also auf zum See. Die Stra\u00dfe f\u00fchrte uns aus dem Ort und langsam in die H\u00f6he, zuerst durch eine Schlucht und dann auf ein Hochplateau. Der Stra\u00dfenbelag wechselte zwischen<br \/>\nAsphalt und Schotter, auf dem Schotter wars leider sehr staubig, aber das kannten wir ja schon.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2113.jpg\" alt=\"IMG 2113\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Ein kleiner Pa\u00df mit knapp 2000 m bot einen herrlichen \u00dcberblick \u00fcber das Hochtal und dann kam die erste Ortschaft, \u00fcberraschender Weise war sie recht gro\u00df. Dort begann dann der eigentliche Spa\u00df, die Stra\u00dfe war nur Schotter, aber ab hier in einem ziemlich schlechten Zustand, so dass wir meist nur um die 40-50 km\/h fahren konnten, immerhin noch etwas schneller als die meisten Pkw :-)<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2114.jpg\" alt=\"IMG 2114\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Eine weitere Ortschaft viel schon deutlich kleiner aus und von hier aus ging die Piste in abenteuerlichen Windungen und Steigungen bzw. Gef\u00e4llen \u00fcber die H\u00fcgel und durch den Wald bis zum n\u00e4chsten Pass, den es dann hinunter ging. Etwas mulmig war mir schon angesichts der sandigen Stra\u00dfenoberfl\u00e4che, weil die Bremse gerade bergab gef\u00fchlvoll gehandhabauf eine t werden will. Mitten im Pass versuchten grade ein paar Bauarbeiter mit einer niedlichen kleinen Planierraupe die Stra\u00dfenoberfl\u00e4che glatt zu schieben. Sie lie\u00dfen uns zwar durch, aber das war ein mittelschwerer Balanceakt, weil wir durch das aufgeschobene Ger\u00f6ll mussten. Und m ende des Passes wartete die n\u00e4chste \u00dcberraschung, die letzten Meter ging es verdammt steil bergab, im ersten Gang und leichter St\u00fctzbremse meisterten wir aber auch diese Passage. Dann ging es weiter durch das Tal des Tschulischman Fluss bis zum Teletskoje See.<br \/>\nKurz nach dem Pass tauchten am Flussufer mehrere H\u00fcttencamps auf, teilweise noch recht neu, diese Region wird also auch verst\u00e4rkt f\u00fcr den Tourismus erschlossen, ob Wandern, Reiten oder Rafting, allerdings erfolgt die Erschlie\u00dfung deutlich moderater als in vergleichbaren europ\u00e4ischen Feriengebieten. Also keine Betonburgen, vierspurige Stra\u00dfen und so!<br \/>\nAndererseits, dieser Stra\u00dfe t\u00e4te ein bisschen Pflege ganz gut, zumindest sollte sie \u00f6fter planiert werden :-)<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2116.jpg\" alt=\"IMG 2116\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Zwischendurch mu\u00dfte ich einmal anhalten, um am Cockpit eine Schraube nachzuziehen und einen Strapps einsetzen, damit der Tripmaster nicht durch die R\u00fcttelei der Stra\u00dfe abf\u00e4llt.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2118-1.jpg\" alt=\"IMG 2118\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Deutlich sp\u00e4ter als geplant erreichten wir nach dem obligatorischen Kaffee Besuch dann unser Zeil, ein H\u00fctten Camp direkt am See. Wirklich malerisch gelegen und sch\u00f6n rustikal.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2122.jpg\" alt=\"IMG 2122\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Wir hatten Gl\u00fcck, wir bekamen ein Zimmer im Dachgeschoss mit Blick auf den See. Kr\u00f6nender Abschluss des Tages sollte dann unser erster Besuch einer russischen Banja werden. Im Prinzip eine Sauna und da wir auf die Birkenzweige verzichteten auch damit vergleichbar. Immerhin war ich ganz mutig, ich bin zum abk\u00fchlen in den See, das war dann doch recht frisch.<br \/>\nDoch die eigentliche \u00dcberraschung erfolgt beim Abendessen, eine Russin sprach uns an, weil wir ihnen schon in Aktash aufgefallen waren. Wir erkl\u00e4rten unsere Reiseroute und woher wir kommen, dann ging sie wieder nach drau\u00dfen. F\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter kam sie wieder und lud uns zu sich und ihren Freunden ein. Ihr Name war Julia, die der Freunde Anatoli, Sergej und ich glaube, die andere Frau hie\u00df Irina. Es wurde ein netter Abend und wir Alle versuchten das Beste mit unseren Sprachkenntnissen in Deutsch, Russisch und Englisch. Dazu bekamen wir einen lecker Tomatensalat angeboten und nat\u00fcrlich, wie soll es auch anders sein, Wodka:-) Anatoli scheint recht wohlhabend zu sein, wenn man danach geht, was er f\u00fcr einen Fuhrpark hat, einen Landcruiser, einen Hummer, einen Ford Pickup Truck und ein Quad sowie Schneemobil. Es war ein toller Abend und wir hatten nachher so ziemlich Alle die Lampe an, aber diesmal waren wir schlauer, gegen Mitternacht verabschiedeten wir uns und gingen zu Bett.<br \/>\nNachts hat es dann noch ordentlich gesch\u00fcttet, was nicht so sch\u00f6n war weil ich zweimal raus musste.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>10. Juli. 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