{"id":4200,"date":"2015-07-03T11:23:24","date_gmt":"2015-07-03T09:23:24","guid":{"rendered":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=4200"},"modified":"2018-09-21T17:52:40","modified_gmt":"2018-09-21T15:52:40","slug":"runter-ins-tal-und-an-den-see","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=4200","title":{"rendered":"Runter ins Tal und an den See"},"content":{"rendered":"<p>30. Juni \u2013 Die Nacht in der Jurte war nicht wirklich aufregend, wir hatten ausreichend Decken, nur musste man sich ordentlich einmummeln, sonst zog es kalt an den Seiten herein. Zum Gl\u00fcck wurde der kleine Ofen angeheizt, sodass wir zum einschlafen eine warme Jurte hatten. Einmal bin ich wach geworden weil es regnete und der Wind um die Jurte pfiff. Aber das machte nichts, weil wir waren ja warm eingemummelt :-) Leider musste ich Nachts einmal raus, war ganz sch\u00f6n frisch, aber was erwartet man auf ca. 3200 m H\u00f6he!<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2018.jpg\" alt=\"IMG 2018\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck machten wir uns fertig und zogen los Richtung Isyk Kul See, an dessen S\u00fcdufer wir entlang fahren wollten.<br \/>\nDoch zun\u00e4chst ging es \u00fcber einen sch\u00f6nen Schotterpass hinunter auf 1200 m und von dort auf einer gut ausgebauten Stra\u00dfe zur n\u00e4chsten Stadt, wo wir Tanken wollten und unsere Wasservorr\u00e4te erg\u00e4nzten.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2019.jpg\" alt=\"IMG 2019\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend ging es weiter zum See. Eine sch\u00f6ne Nebenstra\u00dfe entlang fahrend erreichten wir den See, der ungef\u00e4hr 30 km breit und ca. 150 km lang ist. Immer wieder durchfuhren wir kleine Ortschaften, die \u00fcberwiegend durch Landwirtschaft gepr\u00e4gt waren. Dann erreichten wir einen Bereich mit Sandstrand, der einstmals zu Sowjetzeiten wohl ein Badeort mit allen Schikanen war, doch heute nur noch ein Abglanz vergangener Zeiten war. \u00dcberall aufgelassene Hotelanlagen und Bauruinen, nur noch wenige Geb\u00e4ude sahen nutzbar aus und es waren wenige Badeg\u00e4ste zu sehen. Eigentlich schade, weil es wirklich eine sch\u00f6ne Gegend ist. Weiter ging es am See entlang und wir waren noch unschl\u00fcssig, wie und wo wir \u00fcbernachten wollten. Eigentlich w\u00e4re uns ein Hotel recht, aber irgendwie war das Angebot denkbar schlecht. Gegen sp\u00e4ten Nachmittag, als wir uns an einer Baustelle auf dem Seitenstreifen vorbei schl\u00e4ngelten wurde ich von Tobias gestoppt. Ich hatte einen Plattfu\u00df! Doch wieder war es Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck, 500 m weiter gab es eine Shinomontasch, sprich Reifenwerkstatt.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2022.jpg\" alt=\"IMG 2022\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Also das St\u00fcck langsam weiter gerollt und vor der Werkstatt gehalten. Sie hatten sogar einen Wagenheber, also Alles easy!<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2020.jpg\" alt=\"IMG 2020\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Reifen ausbauen ging Ratzfatz, nur das Loch im Schlauch wollte sich nicht finden lassen und im Reifen war auch nichts zu erkennen. Also den Schlauch etwas st\u00e4rker aufgepumpt und da war es, ein kleines kaum sichtbares Loch.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2021.jpg\" alt=\"IMG 2021\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Die Jungs haben dann einen Flicken auf vulkanisiert und schwupp war das Rad wieder eingebaut. Der Monteur war sichtlich angetan von Tobias Montierhebeln aus Alu und meiner Mini-Grippzange. Der Spa\u00df war dann recht preiswert, 200 Sum, etwa 3 \u20ac umgerechnet.<br \/>\nWir fuhren dann weiter bis zur n\u00e4chsten Stadt, f\u00fcllten unsere Vorr\u00e4te auf und suchten anschlie\u00dfend erneut einen Platz zum Campen, weil irgendwie fanden oder gefielen uns die m\u00f6glichen Unterk\u00fcnfte nicht.<br \/>\nEtwas au\u00dferhalb schlugen wir uns in die B\u00fcsche und fuhren einen Feldweg entlang bis wir eine gem\u00e4hte Wiese fanden, also rauf auf die Wiese und ein St\u00fcck weit entfernt vom Feldweg fanden wir ein passendes Fleckchen f\u00fcr die Zelte.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2027-1.jpg\" alt=\"IMG 2027\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/img_2023.jpg\" alt=\"IMG 2023\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Diesmal hatte ich Gl\u00fcck und das erste Mal hatte ich einen waagerechten Untergrund gew\u00e4hlt. Dementsprechend gut hab ich dann auch geschlafen:-)<br \/>\nZum Abendbrot gab es H\u00f6rnchen, Tuk Kekse und ein paar Gummib\u00e4rchen \u00e4hnliche Naschis.<br \/>\nNoch ein bisschen geplaudert und die Landschaft bewundert, dann gings mit Einbruch der Dunkelheit gings dann in die Zelte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>30. Juni \u2013 Die Nacht in der Jurte war nicht wirklich aufregend, wir hatten ausreichend Decken, nur musste man sich ordentlich einmummeln, sonst zog es kalt an den Seiten herein. Zum Gl\u00fcck wurde der kleine Ofen angeheizt, sodass wir zum einschlafen eine warme Jurte hatten. 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