{"id":4091,"date":"2015-06-27T14:10:00","date_gmt":"2015-06-27T12:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=4091"},"modified":"2018-09-21T17:52:41","modified_gmt":"2018-09-21T15:52:41","slug":"jetzt-wirds-steinig","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=4091","title":{"rendered":"Jetzt wirds steinig"},"content":{"rendered":"<p>21.06.2015 &#8211; Heute war der Tag der Viertausender und des Einstiegs in das Bartang Tal. Doch zun\u00e4chst gab es ein gewohnt leckeres Fr\u00fchst\u00fcck in der Lodge, bevor wir die Moppeds bestiegen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1807-11.jpg\" alt=\"IMG 1807\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Es sollte der Ak Baital Pass mit 4688 H\u00f6henmetern bezwungen werden, dazu ein paar kleinere Viertausender, die wir einfach auf der Fahrt \u00fcber den Pamir Highway mitnahmen. Von Murgab aus ging es nach dem Tanken entspannt auf die Strecke, die \u00fcberwiegend asphaltiert war, auch wenn der Zustand der Bedeutung eines Highway widersprach. Wie bereits gestern ging es immer wieder nach kurzen An- und Abstiegen durch beeindruckende Gebirgslandschaften von Hocht\u00e4lern die jedes f\u00fcr sich in unterschiedlichen Farben erstrahlten, immer wieder wurde der Blick auf die hohen schneebedeckten Gipfel gelenkt, einfach ein prachtvolles Bild oder besser viele prachtvolle Bilder, die man so nicht wirklich alle aufnehmen kann&#8230;<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1810.jpg\" alt=\"IMG 1810\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1815.jpg\" alt=\"IMG 1815\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Dann begann der Aufstieg zum K\u00f6nig des Pamir P\u00e4sse. Langsam und stetig ging es hinauf, nicht wie in der Alpen \u00fcber zig Serpentinen, sondern meist gerade aus und einigen langgezogenen Kurve. So langsam war sp\u00fcrbar, dass auch Einspritzer Motoren ab einer gewissen H\u00f6he Leistung verlieren, von meinen 53 PS waren vielleicht noch 30 Pferdchen \u00fcbrig, immer noch genug um uns den Pass hinauf zu tragen. Es wurde langsam ziemlich frisch und es mussten die \u00dcberzieherhandschuhe her. Die Landschaft wurde noch karger, soweit das \u00fcberhaupt geht&#8230;und dann, das von mir langersehnte Schild vom Pass, eins der Reiseziele, n\u00e4mlich hier unseren Aufkleber anzukleben konnte ich erf\u00fcllen;-) Zwar steht das Schild noch gut 600 m unterhalb der Passh\u00f6he, doch das tut der Sache keinen Abbruch. Noch schnell ein Foto und weiter geht\u2019s zur Passh\u00f6he.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/dsc_0141-1.jpg\" alt=\"DSC 0141\" width=\"450\" height=\"253\"><\/p>\n<p>Die Auffahrt war dann doch spektakul\u00e4r, kein Asphalt mehr und eine ziemlich ausgefahrene Piste, nun wirklich steil berauf f\u00fchrend und mit ein paar engen Serpentinen. Wenn man bedenkt, dass hier auch Lkw dr\u00fcber m\u00fcssen, mein Gott, was sind das f\u00fcr harte Kutscher!!! Oben auf der Passh\u00f6he trafen wir zwei ukrainische Moppedfahrer, die sichtlich erfreut waren uns zu sehen. Wie einer berichtetet musste er seine alte Transalp die letzten Meter schieben, weil der Motor null Leistung hatte trotz Gebirgsbed\u00fcsung. Noch ein kurzes Shakehands und sie wollten weiter, ich half dann noch beim anschieben, w\u00e4hrend Tobias das ganze fotografierte. Die zweite Maschine von von den Ukrainern sprang mit eigener Kraft an, allerdings schwarz ru\u00dfend wie ein Lkw.<br \/>\nDanach zelebrierten wir unsere Passfahrt mit einem \u201egive me five\u201c und nat\u00fcrlich einem Siegerfoto.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1818.jpg\" alt=\"IMG 1818\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1822.jpg\" alt=\"IMG 1822\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1820.jpg\" alt=\"IMG 1820\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Es war schweinekalt und verdammt windig auf dem Pass, aber es ist wie es ist und war ein sch\u00f6nes Gef\u00fchl, eins der Highlights erlebt zu haben. Und es wird nicht das Einzige bleiben, das ist gewiss!<\/p>\n<p>Dann zogen wir weiter, dem n\u00e4chsten Highlight entgegen, dem Einstieg ins Bartang Tal. Die Stra\u00dfe war zun\u00e4chst weiter Piste, doch irgendwann ging es wieder in schlechten Asphalt \u00fcber. Pl\u00f6tzlich tauchte an der rechten Seite ein Zaun auf, zuerst fragte ich mich was das soll hier oben von Nutzen sein, dann viel mir ein, wir sind direkt an der chinesischen Grenze und dieser Zaun markiert den Grenzstreifen. Allerdings wohl eher theoretischer Natur, weil hier bestimmt keiner Interesse hat, mal eben nach China r\u00fcber zu machen, weil hinterm Grenzzaun ist nichts weiter als Gebirge. Aber schon eigenartig das Gef\u00fchl, quasi so dicht an China unterwegs zu sein.<br \/>\nDann sollte die Abzweigung ins Bartang Tal kommen, leider gab es keine beschilderte Kreuzung und so irrten wir ein wenig umher bis wir den richtigen Punkt, oder besser die kaum auszumachende Fahrzeugspur ausmachten, der wir dann folgten.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1823.jpg\" alt=\"IMG 1823\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Nach kurzer Zeit wurde es dann zu einem gut folgbaren Track und so gings dann am linken Ufer des Isyk K\u00f6l entlang. Wobei wir erkennen konnten, dass die seltsamen Inseln im See Reste der winterlichen Eisdecke waren. Weit und Breit nichts zu sehen von menschlichen Ansiedlungen, doch weit gefehlt, nachher machten wir etliche Wohnst\u00e4tten von Viehhirten aus, die die Tiere im Sommer hier oben betreuen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1827.jpg\" alt=\"IMG 1827\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Wir folgten brav dem Navi und dem Track, der uns zum ersten Hindernis f\u00fchrte, eine Art Marschland, in dem die Abfl\u00fcsse vom See m\u00e4anderten und es wurde ziemlich schmierig und rutschig. Tobias schlingerte gerade so eben noch durch eine besonders matschige und ich w\u00e4hlte die andere Spur in der Hoffnung es ginge besser. Das war jedoch ein fataler Entschluss, den das Hinterrad verlor die Traktion und rutschte weg, ich wollte das Ganze dann mit dem linken Fu\u00df stabilisieren, doch zu sp\u00e4t, das dicke Kind lag auf der Seite und mein Fu\u00df wurde arg \u00fcberdehnt, und zu Allem Ungl\u00fcck lag ich dann auch noch unterm Moped&#8230; Tobias kam sofort zu Hilfe und gemeinsam richteten wir das Moped wieder auf.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1829.jpg\" alt=\"IMG 1829\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Noch voller Adrenalin merkte ich doch, das ich mir den Fu\u00df ziemlich schmerzhaft \u00fcberdehnt habe, aber dank der wirklich guten Cross-Stiefel war es nichts ernsthaftes, ich konnte auftreten und den Fu\u00df bewegen. Also Z\u00e4hne zusammenbei\u00dfen und weiter gings. Nach ein paar hundert Metern kamen wir an eine gr\u00f6\u00dfere Furt, die v\u00f6llig verschlammt war. Ein kurzer Kriegsrat und wir entschieden, uns einen anderen Weg zu suchen. Also Moppeds drehen und entsprechend vorsichtig zur\u00fcck. Wir fanden dann einen anderen Track, der um das Matschgebiet herum f\u00fchrte. Bingo.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1831.jpg\" alt=\"IMG 1831\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Weiter ging es und dann trafen wir auf eine Herde Yaks, die von Hirten begleitet wurden. Schon spannend hier auf diese Tiere zu treffen, die man eigentlich eher mit dem Himalaya verbindet.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1837.jpg\" alt=\"IMG 1837\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Wir folgten weiter der Piste, ein paar mal mussten wir unserem Gef\u00fchl folgen, weil sich die Spur in den Ger\u00f6llfeldern verlor, aber wir fanden immer den richtigen Weg. So ging es weiter, mal eher sandiger Boden,mal eher steinig, aber immer recht gut voran durch eine spektakul\u00e4re Hochebene. Ab und zu sahen wir ein paar H\u00fctten der Hirten und immer wieder Rinder, Yaks, Schafe und Ziegenherden.<br \/>\nDann kam uns ein Mopped entgegen, es war Jussi, der wilde Finne, den wir so fr\u00fch nicht erwartet h\u00e4tten.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1839.jpg\" alt=\"IMG 1839\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Ein Hirte kam noch dazu, er wollte uns auf einen Chai einladen, aber es war noch zu fr\u00fch f\u00fcr eine Pause. Also lehnten wir dankend ab. Mit Jussi teilten wir Details \u00fcber die Strecke aus, demnach lag vor uns noch ein ziemlich anspruchsvoller Pass, wobei der Aufstieg aus unserer Richtung nicht ganz so steil sein sollte wie die Abfahrt danach. Ansonsten sei alles fahrbar,nur ein paar Furten und ein St\u00fcck, wo ein Erdrutsch die Piste versch\u00fcttet hat und man \u00fcber die Mure fahren muss. Naja, sp\u00e4ter haben wir diese Stelle nicht gefunden, weil es einfach zu viele solcher Stellen gab. Dann kamen so viele spektakul\u00e4re Streckenst\u00fccke, das man sie gar nicht alle beschreiben kann, man muss es selber erfahren haben im wahrsten Sinne des Wortes!<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1840.jpg\" alt=\"IMG 1840\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Und dann kam der Pass, ein wirklich spektakul\u00e4res St\u00fcck Trasse, steil, enge Serpentinen, in denen B\u00e4che zu queren waren, steile Anstiege wie ich sie noch nie erlebt habe, und es zog sich hin, die Fahrbahn oft nur 2 m breit, zur Hangseite abgeschr\u00e4gt und dazu ein spektakul\u00e4rer Blick \u00fcber den Pamir und ins nachher ziemlich weit unten liegende Tal.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1842.jpg\" alt=\"IMG 1842\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Einfach atemberaubend, allerdings blieb nicht viel Zeit f\u00fcrs gucken, der Weg musste im Auge behalten werden. Gut das wir relativ leichte und gel\u00e4ndeg\u00e4ngige Enduros haben, die sich oft nur im 1. Gang den Berg hinauf k\u00e4mpften. Dann ging es hinab, der Abstieg schien endlos und ich hatte das Vergn\u00fcgen, das Mopped noch einmal kontrolliert in einer Serpentine abzulegen, konnte aber diesmal mit eigener Kraft Mensch und Maschine aufrichten. Beschreiben l\u00e4\u00dft sich der Abstieg nicht wirklich mit Worten, auch steil ist hier relativ, ja, im Vergleich zum Abstieg war der Aufstieg weniger steil, gef\u00fchlt war der Aufstieg so um die 35-40\u00b0 und der Abstieg um die 45\u00b0, wie gesagt, rein nach Gef\u00fchl. Auf jeden Fall bin ich vorher noch nie solche Steigungen gefahren!<br \/>\nDann ging es weiter, wieder die mittlerweile gewohnten Ger\u00f6llfelder, mit teilweise fast einem halben Meter tiefen Querrillen, durch die wir mussten, dazu teilweise einfach nur Steine, die als Untergrund der Piste dienten, die aber in sich sehr lose waren, dann wieder fast angenehm befahrbare Teilst\u00fccke die eng an den Felsen gedr\u00e4ngt am Fluss entlang f\u00fchrten. Es ist schwer, das Ganze in Worte zu fassen, so \u00fcberw\u00e4ltigend sind die Eindr\u00fccke, ob nun von der Landschaft oder vom fahrerischen Anspruch&#8230;<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1843.jpg\" alt=\"IMG 1843\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Immer wieder dazwischen ein paar schlammige Passagen, eigentlich harmlos im Vergleich zum Anfang, aber einmal doch eine fiese Falle, Tobias verfehlten die sichere Spur und steckte prompt im Schlamm fest.Da ich als zweiter fuhr konnte ich auf festem Untergrund bleiben und stellte das Mopped ab. Dann erst einmal \u00fcberlegen, wie wir die Maschine am besten frei bekommen und dann, wie es wieder auf sicheren Boden geht. Es war ein anst\u00e4ndiges St\u00fcck Arbeit die KTM frei zu bekommen, aber zwei starke M\u00e4nner schaffen das. Dann fanden wir auch dne richtigen Weg und weiter ging es das Bartang Tal hinunter.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1845.jpg\" alt=\"IMG 1845\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1846.jpg\" alt=\"IMG 1846\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Unser Ziel war eigentlich ein Guesthouse etwa auf der H\u00e4lfte der Strecke, aber durch das anspruchsvolle Gel\u00e4nde war es unwahrscheinlich, dies vor Einbruch der Dunkelheit zu erreichen. Dann schlug der gute alte Murphy zu, ich hatte mitten in der Pampa einen Platten am Hinterrad&#8230; Ich h\u00e4tte Schei\u00dfe schreien k\u00f6nnen, irgendwie hat es dieser Tag echt in sich, erst ein paar St\u00fcrze, dann Tobias im Schlamm stecken gebliebenes Mopped und jetzt der Platten!<br \/>\nDoch die Stelle war gut ausgesucht, wie wir kurz danach feststellten. Grunds\u00e4tzlich wu\u00dften wir was zu tun war, allerdings gestaltete es sich schwierig, das Mopped so auf zu bocken, dass das Hinterrad frei drehte.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1849.jpg\" alt=\"IMG 1849\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Wie gesagt, ich hatte die richtige Stelle ausgesucht, nicht weit von uns entfernt waren grade ein paar Hirten dabei, an ihren Jeep einen Reifen zu wechseln. Sie kamen dann zu uns und boten Hilfe an, was wir dankbar annahmen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1851.jpg\" alt=\"IMG 1851\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck hatten wir vorgesorgt und statt den Reifen zu flicken kam der Ersatzschlauch zum Einsatz. Mit gemeinsamen Kr\u00e4ften wurde das Rad eingebaut und es konnte weiter gehen. Noch ganz herzlich bei den Tadjiken bedankt und ein paar Zigaretten verteilt und los gings. Allerdings war damit unser Plan gescheitert, das Tagesziel zu erreichen, aber das geh\u00f6rt zum Abenteuer dazu.<br \/>\nEine knappe Stunde vor Sonnenuntergang erreichten wir die erste Ortschaft im Tal. Wir m\u00fcssen wohl ziemlich abgek\u00e4mpft ausgesehen, denn eine Einheimische kam direkt auf uns zu und lud uns in ihr Haus ein. Eine kurze Beratung machte uns klar, dass in gut 20 Minuten Sonnenuntergang ist und ein weiter fahren nicht zu Diskussion stand.<\/p>\n<p>Also Angebot annehmen oder zelten. Wir nahmen das Angebot an, wobei Tobias das Zelt vorzog. Ich war dann doch lieber f\u00fcrs Haus, weil ich bef\u00fcrchtete, am n\u00e4chsten Morgen wegen meines Fu\u00dfes nicht mehr aus dem Zelt zu kommen geschweige es abbauen zu k\u00f6nnen. Es gab lecker Nudeln und den gewohnten Chai von den Gastgebern, dazu eine etwas schleppende Unterhaltung auf englisch mit der Tochter des Hauses. So gegen Neun wurde dann das Bett bereitet, ganz nach Pamiri Art mit vielen Decken als Unterlage und einer dicken Decke dr\u00fcber. Die Nacht war soweit okay, auch wenn der Fu\u00df bei jedem Umdrehen weh tat. Da Tobias nicht ins Haus kam, brachten die Gastgeber noch Tee und Nudeln zu ihm ans Zelt, was ihn freudig \u00fcberraschte, obwohl sie ihm aus dem Schlaf rissen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>21.06.2015 &#8211; Heute war der Tag der Viertausender und des Einstiegs in das Bartang Tal. Doch zun\u00e4chst gab es ein gewohnt leckeres Fr\u00fchst\u00fcck in der Lodge, bevor wir die Moppeds bestiegen. 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