{"id":3900,"date":"2015-06-22T16:15:03","date_gmt":"2015-06-22T14:15:03","guid":{"rendered":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=3900"},"modified":"2018-09-21T17:52:41","modified_gmt":"2018-09-21T15:52:41","slug":"hinein-in-die-pamir-region","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=3900","title":{"rendered":"Hinein in die Pamir-Region"},"content":{"rendered":"<p>17.06.2015 &#8211; Der Tag nach dem Tunnel:-)<br \/>\nDa wir gezeltet haben ging es entsprechend fr\u00fch hoch, ab halb sechs war ich mehr oder weniger wach und bin dann gegen Sechs aufgestanden. Eigentlich wollte ich den Spatengang erledigen, aber irgendwie waren schon zu viele Leute unterwegs, entweder beim Heu machen, auf dem Weg aufs Feld oder zur Arbeit&#8230;Also auf sp\u00e4ter verschieben.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1694.jpg\" alt=\"IMG 1694\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>So langsam die Sachen zusammenpacken, einen Schluck Wasser und ein paar St\u00fccken Geb\u00e4ck. Dabei kam ein Lkw vorbei und es gab einen Schnack, nach dem Motto at kuda und kuda, sprich whoer und wohin des Weges geht es. Wie immer wenn wir sagten Mongolia ein erstauntes aber achtungsvolles Kopfsch\u00fctteln :-)<br \/>\nKurz vorm Fertig werden tauchte dann noch eine Gruppe Jugendlicher auf, die uns dann doch auf die Nerven gingen und so wurde es ein z\u00fcgiger Aufbruch, immerhin wollten wir runter zum Pandj-Tal nach Kalaikhum, gute 250 km Strecke. Zu Anfang ging es wieder durch welliges H\u00fcgelland zwischen Feldern und Wiesen, dann hinunter auf eine Ebene, wo wir auf ein Restaurant stie\u00dfen, das auch in den Schwarzwald oder die Alpen gepasst h\u00e4tte. Tobias fragte kurz und sie machten tats\u00e4chlich was zu Essen f\u00fcr uns. Chai und einne herrlich leckeren Sahnejoghurt, dazu W\u00fcrstchen und auf Nachfrage gabs sogar vom Nachbarn lecker Aprikosen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1700.jpg\" alt=\"IMG 1700\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Und ich hatte meine erste Begegnung mit dem landes\u00fcblichem Loch im Boden, diesmal sehr sauber und sch\u00f6n gefliest. Ich bekam dann auch Alles unfallfrei hin.<br \/>\nDanach ging es noch ein St\u00fcck weiter, bevor es wieder in die Berge ging. Beim Auftanken hab ich den Tank wohl zu voll gemacht, durch die holprige Stra\u00dfe schoss immer wieder etwas Benzin durch den \u00dcberlauf, dass ich zuerst dachte, ein Schlauch sei kaputt. Aber soweit alles okay, nur die Hupe war tot.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1701.jpg\" alt=\"IMG 1701\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Weiter gings, noch h\u00f6her hinauf in die Berge, die Stra\u00dfe immer schlecht bis wir an der Passh\u00f6he auf einen Milit\u00e4rcheckpoint trafen. Also P\u00e4sse raus und abwarten. Derweil sprach uns ein Deutscher an, er arbeitet hier f\u00fcr die GIZ, die zusammen mit der Aga Khan-Stiftung den Tourismus entwickeln helfen soll. Er gab uns seine Karte und wir verabschiedeten uns, allerdings warnte er noch vor der schlechten Stra\u00dfe runter zum Pandj.<br \/>\nUnd Recht hatte er, die Abfahrt war schon heikel, Olli h\u00e4tte seine helle Freude dran gehabt.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/dscn0304.jpg\" alt=\"DSCN0304\" width=\"450\" height=\"253\"><\/p>\n<p>Teilweise sah es aus wie eine riesige Kies- oder Tongrube mit starkem Gef\u00e4lle, teilweise ein ganz normaler unbefestigter Pass, der Unterschied war nur, dass hier neben den Pkw und SUV auch 40Tonner unterwegs waren, manchmal lagen sie dann auch neben der Stra\u00dfe auf der Seite. Aber der Ausblick war unglaublich, hier Tadjikistan, dr\u00fcben Afghanistan. Hier recht dicht besiedelt und viel Verkehr, dort wenige und viel kleinere H\u00e4user und nur Esel als Transportmittel.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1706.jpg\" alt=\"IMG 1706\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Im Tal angelangt waren die ersten Baumaschinen zu sehen, der Pass soll wohl auch ausgebaut werden. Zun\u00e4chst die bekannte Schlaglochpiste und dann einen glatte Schotterpiste, die wir mit 70 \u2013 80 km\/h in Angriff nahmen. Dann, man glaubt es kaum, wurde es eine super ausgebaute Asphaltstra\u00dfe, welch eine \u00dcberraschung! Wir genossen das leichte dahin gleiten durch das Tal und lie\u00dfen die Augen schweifen. Immer wieder der Kontrast zur afghanischen Seite, hier Bundesstra\u00dfe, dort Karrenweg&#8230;<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1711.jpg\" alt=\"IMG 1711\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>In gewisser Schade, aber nicht zu \u00e4ndern, jedenfalls von unserer Seite nicht.<br \/>\nDann tauchte ein ersehnter Punkt auf, der Wasserfall \u00fcber der Stra\u00dfe, leider nicht mehr so wie gekannt, aber immer noch ein tolles Bild, auch wenn die Stra\u00dfe nun an ihm vorbei gef\u00fchrt wird. Aber eine kalte Dusche von Mann und Maschine ist Tradition, und wir achten Traditionen von Fernreisenden ;-)<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/dscn0322.jpg\" alt=\"DSCN0322\" width=\"450\" height=\"253\"><\/p>\n<p>Herrlich kaltes Wasser prasselte auf unsere staubigen Kombis und Moppeds.<br \/>\nDann ging es weiter und pl\u00f6tzlich versperrte ein Felssturz die Stra\u00dfe, aber es gab schon eine etwas schwierige Rampe \u00fcber den Felssturz, zumindest f\u00fcr kleinere Fahrzeuge befahrbar. Auf der anderen Seite wartete grade ein 40 Tonner mit \u00dcberl\u00e4nge&#8230; Sp\u00e4ter sahen wir, er hatte gewendet und fuhr zur\u00fcck.<br \/>\nLeider hat Alles gute ein Ende, genau wie diese Stra\u00dfe.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/dscn0306.jpg\" alt=\"DSCN0306\" width=\"450\" height=\"253\"><\/p>\n<p>Weiter ging es auf einer \u00fcblen Piste, noch ca. 30 km bis zum Ziel. Ein wirklich spektakul\u00e4res St\u00fcck Stra\u00dfe gab es noch, kaum Lkw breit ging es scharf um die Ecke und steil auf- und gleich wieder abw\u00e4rts.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1720.jpg\" alt=\"IMG 1720\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Diese Engstelle m\u00fcssen auch die Lkw passieren, was meine Hochachtung f\u00fcr die tadjikischen Trucker noch weiter steigen lie\u00df. Die Jungs haben echt Eier in der Hose! Kaum in Kalaikhum angekommen wurden wir an der ersten Kreuzung von einem jungen Mann angesprochen, der uns in sein Homestay einlud. Es war genau der Homestay, den wir aufsuchen wollten. Saubere Zimmer, zwar Gemeinschaftsdusche aber okay und europ\u00e4ische Toiletten:-)<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/dscn0338.jpg\" alt=\"DSCN0338\" width=\"450\" height=\"253\"><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1725.jpg\" alt=\"IMG 1725\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p align=\"center\">Dazu inklusive Abendessen und Fr\u00fchst\u00fcck. Einziger Nachteil vielleicht, es lag direkt an einem rauschenden Wildbach, obwohl schon eher Flu\u00df in den Pandj.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1727.jpg\" alt=\"IMG 1727\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Noch schnell den Blog zumindest vorgeschrieben, soweit die Bilder ausgesucht und die Moppeds gecheckt. Alles okay soweit!<br \/>\nAm Abend machten wir noch einen Spaziergang durch die Gemeinde und entdeckten in diesem kleinen St\u00e4dtchen ein hochmodernes, wenn auch kleines Vier Sterne Hotel;-) Beim n\u00e4chsten Besuch wissen wir also Bescheid!<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1735.jpg\" alt=\"IMG 1735\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>17.06.2015 &#8211; Der Tag nach dem Tunnel:-) Da wir gezeltet haben ging es entsprechend fr\u00fch hoch, ab halb sechs war ich mehr oder weniger wach und bin dann gegen Sechs aufgestanden. 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