{"id":3654,"date":"2015-06-12T14:51:04","date_gmt":"2015-06-12T12:51:04","guid":{"rendered":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=3654"},"modified":"2018-09-21T17:52:41","modified_gmt":"2018-09-21T15:52:41","slug":"steppen-camping","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=3654","title":{"rendered":"Steppen-Camping"},"content":{"rendered":"<p>09.06.2015 &#8211; Heute sollte es gen S\u00fcden gehen, bis kurz vor die Grenze Usbekistans, wo wir uns in der Steppe einen Platz zum campen suchen wollten.<br \/>\nWir waren p\u00fcnktlich zu um Neun gestiefelt und gespornt, um wie vermeintlich gedacht, von Valerii abgeholt zu werden. Aber irgendwie kam er nicht&#8230;Hmh, weil wir nicht aufdringlich sein wollten haben wir einfach gewartet. So kurz vor Zehn rief dann Peter an, um zu fragen, warum wir uns nicht gemeldet haben. Nun ging Alles ganz schnell und Ruck zuck waren im Amtssitz des Konsuls und verstauten unser Gep\u00e4ck. Auf den Moppeds. Noch schnell 2 unserer Aufkleber f\u00fcr Peter als kleines Dankesch\u00f6n abgegeben und los gings, zun\u00e4chst gen Westen und sp\u00e4ter dann nach S\u00fcden. Die Strecke war eher unspektakul\u00e4r, es ging fast nur geradeaus auf relativ guten Stra\u00dfen, der Verkehr war nicht sp\u00e4rlich, aber auch nicht wirklich belastend. Wir zogen ruhig und gleichm\u00e4\u00dfig unsere Bahn und kamen gut voran.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/file0003.jpg\" alt=\"FILE0003\" width=\"450\" height=\"243\"><\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Nachmittag gab es die \u00fcbliche Pause in einem Caf\u00e8 mit Mantis, Nudeln und viel zu trinken. Ein kurzer Plausch mit den dort auch essenden Polizisten, \u00fcbrigens bisher unser einziger Kontakt mit der Polizei seit dem losfahren&#8230;<br \/>\nTobias fragte noch einen Trucker wegen der Strecke, der sagte, sie sei okay bis auf die letzten 100 km, die sein Schei\u00dfe! Naja, wir dachten er sagt das aus seiner Sicht und es w\u00e4re f\u00fcr uns nicht so schlimm.<br \/>\nDann ging es weiter durch die endlose Steppe. Die Eisenbahn st\u00e4ndig an unserer linken oder rechten Seite. Auf einer Br\u00fccke hielten wir an, um ein Foto vom nahenden Zug zu machen. Tobias bekam es auch hin, w\u00e4hrend min Filmchen alles zeigte, nur nicht den Zug ;-) Aber immerhin gr\u00fc\u00dfte er uns mit seiner Pfeife.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1459.jpg\" alt=\"IMG 1459\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Sp\u00e4ter kam ich auf die Idee, ein paar Videos vom vorbei fahrenden Mopped zu machen. Das klappte dann nach 2 versuchen auch soweit.<br \/>\nWeiter gings, durch die Steppe, faszinierend in ihrer Eint\u00f6nigkeit und Unendlichkeit, dazu wie wir meinten ziemlich hei\u00df!<br \/>\nAm sp\u00e4ten Nachmittag erreichten wir Beyneu, ein ziemlich trostloses Steppenkaff, dass auch in einem Western die Hauptrolle spielen k\u00f6nnte. Dort nahmen wir unser Abendessen ein, so sparten wir uns das Kochen nachher.<br \/>\nDann gings weiter und kurz hinter Beyneu bogen wir dann in die Steppe ab, wir folgten einem Weg so 3 Kilometer und schlugen unser Lager auf. Tobias war nat\u00fcrlich Erster, aber Zweiter zu sein ist auch nicht schlimm ;-) Es war unglaublich, so abgeschieden von Allem und als einzige Laute das Rauschen des Windes und das Zwitschern einiger V\u00f6gel. Beim umhergehen entdeckten wir eine riesige Spinne, die gerade vor uns Rei\u00dfaus nahm, inklusive Beine und F\u00fchler gut Handtellergro\u00df&#8230; Ich bin nicht sicher, aber ich glaube es war eine Wolfsspinne.<br \/>\nDann sa\u00dfen wir auf unseren Hockern, erz\u00e4hlten \u00fcber die letzten Tage und a\u00dfen eine T\u00fcte Chips, w\u00e4hrend wir auf den Sonnenuntergang warteten.<br \/>\nDer kam nat\u00fcrlich auf die Minute p\u00fcnktlich und war wie erwartet spektakul\u00e4r.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/img_1485.jpg\" alt=\"IMG 1485\" width=\"450\" height=\"252\"><\/p>\n<p>Dann machten wir uns langsam bettfertig, zumal heraufziehende Wolken den erwarteten Sternenhimmel bedeckten.<br \/>\nDas einzige Laute in dieser Nacht war dann ein langer G\u00fcterzug, dessen brummeln und Rollger\u00e4usche weit durch die Steppe zog. Ich war relative schnell eingeschlafen und neugierig auf den n\u00e4chsten Tag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>09.06.2015 &#8211; Heute sollte es gen S\u00fcden gehen, bis kurz vor die Grenze Usbekistans, wo wir uns in der Steppe einen Platz zum campen suchen wollten. Wir waren p\u00fcnktlich zu um Neun gestiefelt und gespornt, um wie vermeintlich gedacht, von Valerii abgeholt zu werden. 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