{"id":3106,"date":"2014-08-04T14:45:12","date_gmt":"2014-08-04T12:45:12","guid":{"rendered":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=3106"},"modified":"2019-02-10T11:30:09","modified_gmt":"2019-02-10T09:30:09","slug":"ich-bin-dann-mal-kurz-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=3106","title":{"rendered":"Ich bin dann mal kurz in .\u2026 Europa!"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-3109 size-full\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Gunter-Europa-001.jpg\" alt=\"Gunter - Europa - 001\" width=\"800\" height=\"191\" srcset=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Gunter-Europa-001.jpg 800w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Gunter-Europa-001-300x71.jpg 300w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Gunter-Europa-001-700x167.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>Eine Woche Zeit und die Idee mal wieder in Richtung Osten zu fahren, genauer gesagt in die Slowakei. Soweit ein guter Plan, w\u00e4ren nicht die andauernden Wetterkapriolen in Europa.<!--more--><\/p>\n<p><strong><em>Tag 1<\/em><\/strong><br \/>\nKurz vor Abfahrt sieht das Wetter in der Slowakei mehr als bescheiden aus. Was soll\u2018s, gehen wir halt mehr in den S\u00fcden. Slowenien w\u00e4re auch mal wieder sch\u00f6n, jedoch ist es dort gerade auch nicht besser. Ok, dann eben in eine andere Richtung und eine halbe Stunde vor Abfahrt ist zumindest die Richtung Andorra\/Pyren\u00e4en klar. Zun\u00e4chst geht es im Regen Richtung Bodensee, weiter \u00fcber Basel in die franz. Schweiz bis wir am Abend auf einem kleinen Campingplatz in der N\u00e4he von \u201eMouthe\u201c unsere erste Nacht verbringen. Der Regen hat mittlerweile auch nachgelassen.<\/p>\n<p><strong><em>Tag 2<\/em><\/strong><strong><em><br \/>\n<\/em><\/strong>Am Sonntag geht es in Richtung \u201eLyon\u201c bis wir zu dem Entschluss kommen, die\u00a0 Strecke bis nach \u201eAndorra\u201c ist uns zu flach.So biegen wir kurzentschlossen nach links ab. Dorthin wo wir unser neues Ziel sehen, den \u201eLago Maggiore\u201c.<br \/>\nEs geht durch die franz. Berge mit vielen Serpentinen und P\u00e4ssen bis kurz vor die ital. Grenze, wo wir auf unserem ersten teuren Campingplatz landen (leider nicht der Letzte) aber den ganzen Tag blieb es trocken.<\/p>\n<p><strong><em>Tag 3<\/em><\/strong><strong><em><br \/>\n<\/em><\/strong>Fr\u00fch am Morgen geht es weiter in Richtung Italien und wie es unser Plan war, eine Woche lang nur auf Landstra\u00dfen. Immer die Regenwolken im Blick und zur Kurs\u00e4nderung bereit. Gekonnt umfahren wir die Feuchtgebiete bis wir an unserem Tagesziel, dem \u201eLago Maggiore\u201c ankommen. Kurz vor unserer Ankunft gab es schwere Wolkenbr\u00fcche und der Zeltplatz\u00a0versinkt im Wasser. Nun hei\u00dft es schnell vor dem n\u00e4chsten Wolkenbruch das Zelt auf der durchgeweichten und mit gro\u00dfen Pf\u00fctzen \u00fcbers\u00e4ten Wiese aufzustellen.\u00a0 Zur Belohnung gibt eine gute Pizza mit viel Rotwein und ein mittern\u00e4chtliches Bad im See. Da es um diese Zeit gerade wieder regnet sind wir die einzigen Badeg\u00e4ste.<\/p>\n<p><strong><em>Tag 4<\/em><\/strong><strong><em><br \/>\n<\/em><\/strong>Am n\u00e4chsten Tag bekommen wir die Nachricht das dieses Mistwetter mindestens noch 2 Tage anhalten soll. Was lieg hier n\u00e4her als an das Meer zu fahren, dort es \u201eimmer\u201c sch\u00f6n! Zumindest reden wir uns das ein und suchen unser Heil an der \u201eLegurian Sea\u201c. Am sp\u00e4ten Nachmittag finden wir in den Bergen vor \u201eSavona\u201c einen sch\u00f6nen Campingplatz zum \u00fcbernachten. Abends noch ein paar Gl\u00e4ser Wein im Restaurant und wir lernen nebenbei noch ein sehr nettes, \u00e4lteres Ehepaar kennen das uns f\u00fcr unsere n\u00e4chste Motorradtour nach Schwenden einl\u00e4dt.<\/p>\n<p><strong><em>Tag 5<\/em><\/strong><strong><em><br \/>\n<\/em><\/strong>Mittwochfr\u00fch wieder die Nachricht, schlechtes Wetter in ganz Italien. Nach einem Blick auf die Wetterkarte fliehen wir wieder in den Westen. Zuerst geht es ein St\u00fcck an der K\u00fcstenstra\u00dfe entlang in Richtung \u201eNice\u201c, dann in der \u201eNationalpark Mercantour\u201c und dann folgen wir der \u201eRoute des Grandes Alpes\u201c mit seinen wundersch\u00f6nen P\u00e4ssen in Richtung Norden. Am Abend bestand der Tag wie meisten zuvor nur aus Kurven und beeindruckenden Landschaften. Ach ja, nicht zu vergessen, das Wetter wurde immer sch\u00f6ner und der Himmel blauer!<\/p>\n<p><strong><em>Tag 6<\/em><\/strong><strong><em><br \/>\n<\/em><\/strong>Am Donnerstag versuchen wir noch einige sch\u00f6ne P\u00e4sse zu befahren und die gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dte, wie \u201eAnnecy und Geneve\u201c gro\u00dfz\u00fcgig in Richtung Norden zu umfahren. Bis wir am Abend und bei sch\u00f6nstem Wetter in der N\u00e4he von \u201eLongchaumois\u201c (an der D69) die Nacht mit (gen\u00fcgend) Rotwein verbringen.<\/p>\n<p><strong><em>Tag 7<\/em><\/strong><strong><em><br \/>\n<\/em><\/strong>Am Freitag geht es weiter in Richtung Elsas-Lotringen, der Verkehr nimmt zu und die Landschaft wird flacher. Erst am Nachmittag, als wir ab \u201eBelfort\u201c in die die \u201eVogesen\u201c kommen, wird die Landschaft gr\u00fcner, h\u00fcgeliger und das Fahren interessanter.<\/p>\n<p><strong><em>Tag 8<br \/>\n<\/em><\/strong>Der Samstag, unser letzter Tag der Reise, beginnt mit tr\u00fcbem Wetter und stellenweisem Regen. Wir wollen uns aber dadurch nicht abhalten lassen die Heimreise auf kleinen Wegen durch die \u201eVogesen\u201c und von \u201eM\u00fchlheim\u201c aus durch die vielen sch\u00f6nen T\u00e4ler des Schwarzwaldes ( \u201eSchuttertal, Glottertal, Unteriebental\u201c usw.) einen sch\u00f6nen Abschluss zu geben.<\/p>\n<p><strong><em>Fazit der einw\u00f6chigen Kurzreise:<\/em><\/strong><br \/>\nAllen Europakritikern zum Trotz ist es einfach herrlich durch das \u201eoffene\u201c Europa zu reisen. Am Morgen noch einen Milchcafe in den franz. Alpen genie\u00dfen und am Nachmittag den k\u00f6stlichen Cappuccino in Italien, zum Abendessen in \u00d6sterreich oder Deutschland und dann noch alles mit derselben W\u00e4hrung zu bezahlen.<br \/>\nAuch die langen Grenzwarterein und Schikanen, die wir \u00e4lteren noch von solchen Reisen kennen, sind abgeschafft und geh\u00f6ren schon wie Selbstverst\u00e4ndlich der Vergangenheit an. Die Stra\u00dfen, Alpenp\u00e4sse vom Feinsten, das zum \u201cTeil\u201c sch\u00f6ne Wetter, der gute Kaffee und die Freundlichkeit der Menschen, alles passte und machen diese Reise zu einer echten Erholung.<\/p>\n<p><strong><em>In diesem Sinne, auf Wiedersehen in Europa! Meine n\u00e4chste Tour in den \u201eOsten\u201c Europas ist schon in Planung! Gunter<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Und hier ging es lang:<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3108\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Gunter-Europa-Route.jpg\" alt=\"Gunter - Europa - Route\" width=\"654\" height=\"687\" srcset=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Gunter-Europa-Route.jpg 654w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Gunter-Europa-Route-285x300.jpg 285w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Gunter-Europa-Route-190x200.jpg 190w\" sizes=\"auto, (max-width: 654px) 100vw, 654px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Woche Zeit und die Idee mal wieder in Richtung Osten zu fahren, genauer gesagt in die Slowakei. 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