{"id":14551,"date":"2022-12-06T19:57:57","date_gmt":"2022-12-06T17:57:57","guid":{"rendered":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=14551"},"modified":"2022-12-07T00:39:29","modified_gmt":"2022-12-06T22:39:29","slug":"hallo-argentinien","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=14551","title":{"rendered":"Hallo Argentinien"},"content":{"rendered":"\n<p>Tag 63 5. Dezember 2022<\/p>\n\n\n\n<p>Roads to Patagonia<\/p>\n\n\n\n<p>Unser heutiges Ziel hei\u00dft Argentinien und hier die Stadt Mendoza. Au\u00dferdem wollen wir in Mendoza neue Vorderreifen aufziehen lassen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Welcome to Argentina\" width=\"660\" height=\"371\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/-IPtsFmrefM?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Willkommen in Argentinien <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Fr\u00fchst\u00fcck ist dieses mal ganz anders, es gab ein auf getoastetes Br\u00f6tchen, was\u00a0 bereits mit K\u00e4se und Schinken belegt war, dazu den \u00fcblichen Kaffee\u00a0und Saft.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann ging es los, noch schnell tanken und dann ab auf die Ruta 60 in Richtung Grenze. Der Grenz\u00fcbergang liegt am Paso de los Libertadores auf rund 3200 m.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst geht es durch ein gr\u00fcnes Tal langsam aber stetig bergauf. Auff\u00e4llig war, dass uns jede Menge Lkw entgegen kamen, viele mit argentinischen Kennzeichen. Es waren aber auch einige Lkw aus Brasilien und Uruguay dabei, dieser Pass ist ja momentan die einzige Verbindung zwischen Chile und Argentinien, da die P\u00e4sse weiter n\u00f6rdlich aktuell noch geschlossen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Interessant war, dass parallel zur Stra\u00dfe die alte Tresse der Andenbahn verlief. Teilweise waren die Gleise abgebaut oder bereits versch\u00fcttet, aber die Br\u00fccken sahen alle noch brauchbar aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann, so auf 2000 m H\u00f6he kam eine coole Serpentinenanlage, die mit rund 30 Kehren noch einmal gute 500 m H\u00f6he \u00fcberbr\u00fcckte. Danach ging es dann weiter bis zum Scheiteltunnel bei 3400 m hinauf. Auf der chilenischen Seite waren noch die alten Geb\u00e4ude der Grenzanlagen zu sehen, allerdings erfolgt mittlerweile die Abfertigung in einem gemeinsamen Geb\u00e4ude auf der argentinischen Seite.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Tunnel gibt es dann einen Checkpoint, wo wir den \u00fcblichen Laufzettel bekamen. Diesmal ein Zettel aus Packpapier mit einem kleinen Stempel, dazu handschriftlich unser Kennzeichen notiert. Der Grenzer murmelte noch was von Aduana in un Kilometro\u2026&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was dann irgendwie so gar nicht stimmte. Es gab auf dem weiteren Weg noch diverse aufgelassene Geb\u00e4ude und etliche Hotels und Restaurants, aber keinen deutlich erkennbaren Hinweis auf die Abfertigungsgeb\u00e4ude.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach \u00fcber 10 km war ein recht neues Geb\u00e4ude links etwas abseits der Stra\u00dfe zu sehen, aber nicht wirklich als Grenz\u00fcbergang gekennzeichnet. Als wir dann an einer Kaserne vorbei kamen sind wir umgedreht und sind zum dem neuen Geb\u00e4ude gefahren. Es war in der Tat der Grenz\u00fcbergang, der gemeinsam von Chile und Argentinien betrieben wird. Allerdings wurden hier nur Pkw und Motorr\u00e4der abgefertigt, von den vielen Lkw keine Spur\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Immerhin war alles super organisiert, die Ausreise aus Chile und Einreise nach Argentinien war schnell erledigt, ebenso die Ausfuhr und Einfuhr des Moppeds. Eine Gep\u00e4ckkontrolle wurde nicht gemacht. Echt easy going im Vergleich zur Einreise nach Chile vor einigen Tagen. Und wir hatten danach einige Stempel auf dem Packpapierzettel.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann ging es weiter und wir hielten Ausschau nach dem zweiten Checkpoint um unseren Laufzettel abzugeben. Doch er kam und kam nicht. Letztlich tauchte er dann doch 60 km nach dem ersten Checkpoint auf. Okay, nun waren wir also richtig in Argentinien. Doch irgendwie sahen wir immer noch nicht den Abfertigungsbereich f\u00fcr die Lkw. Schon komisch das. Dann, kurz vor dem ersten Ort Uspallata kam dann der recht gro\u00dfe Komplex f\u00fcr die Lkw, gut 100 km von der Grenze entfernt.<\/p>\n\n\n\n<p>In dem Ort haben wir dann auch ausgesprochen lecker Mittag gegessen, allerdings erst im zweiten Restaurant, beim ersten Restaurant hie\u00df es, ihr k\u00f6nnt zwar bestellen, aber die K\u00fcche \u00f6ffnet erst in einer Stunde.<\/p>\n\n\n\n<p>Ach ja, es wurde wieder ziemlich warm, je weiter wir in Richtung Mendoza kamen, desto mehr kletterte das Thermometer gen 40\u00b0.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Pass erinnerte \u00fcbrigens mehr an einen Alpenpass als die P\u00e4sse bisher und er lie\u00df sich genauso entspannt fahren, was uns gut gefallen hat. Lediglich die reichlich verwirrende Ausschilderung bzw. nicht vorhandene Ausschilderung hat uns deutlich irritiert.<\/p>\n\n\n\n<p>In Mendoza hatten wir das Hotel bereits vorgebucht, weil wir vorher noch gerne den Wechsel der Vorderreifen erledigen wollten und es bei diesen Temperaturen keinen Spa\u00df macht, auch noch ein Hotel zu suchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser erster Stopp f\u00fchrte zu einem gro\u00dfen KTM-H\u00e4ndler. Der hatte zwar einen passenden Vorderreifen, allerdings mit Stra\u00dfenprofil, also nichts f\u00fcr uns. Aber er gab uns den Hinweis zu einem H\u00e4ndler, der Mitas E 07 auf Lager hat. Zum Gl\u00fcck mussten wir nur ein paar Stra\u00dfen weiter fahren. Allerdings rief der H\u00e4ndler dann f\u00fcr einen Reifen runde 250 US $ auf, was uns definitiv zu viel war.<\/p>\n\n\n\n<p>Tobias hatte jetzt noch einen Yamaha-H\u00e4ndler und einen Reifenh\u00e4ndler als Wegpunkt abgespeichert. Der Yamaha-H\u00e4ndler war quasi um die Ecke, hatte aber keine passenden Reifen auf Lager. Bleib noch der Reifenh\u00e4ndler.<\/p>\n\n\n\n<p>Der hatte passende Reifen, entweder den Michelin Sirac oder den Anakee Adventure. Der Sirac sollte inkl. Wechsel umgerechnet 160 US $ kosten, der Adventure fast das Doppelte. Au\u00dferdem wollte der H\u00e4ndler uns den Sirac nicht verkaufen, weil der sei ja nur was f\u00fcr leichte Motorr\u00e4der\u2026<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"577\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_20221205_153612.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14557\" srcset=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_20221205_153612.jpg 1024w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_20221205_153612-300x169.jpg 300w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_20221205_153612-768x433.jpg 768w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_20221205_153612-700x393.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">gute, wenn auch teure Auswahl <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nun ja, wir sind dann erst einmal runter vom Hof und weiter gefahren. Bei der Weiterfahrt haben wir uns \u00fcbers Headset beraten und Tobias kam auf die Idee, wieder umzudrehen und den H\u00e4ndler zu fragen, ob wir in Dollar zahlen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Okay, das wurde dann vom H\u00e4ndler bejaht und nach einiger Diskussion war er dann bereit, uns den Sirac zu verkaufen, wenn wir schriftlich best\u00e4tigen, dass wir das auf eigene Verantwortung machen. Das war f\u00fcr uns kein Problem, da sowohl Gr\u00f6\u00dfe und Gewichtsindex passten. Und das der Sirac nur bis 170 km\/h zugelassen ist, d\u00fcrfte auf dem weiteren Verlauf der Reise belanglos sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war dann sch\u00f6n, den Profis beim Reifen wechseln zuzugucken. Unterm Strich waren wir dann mit dieser L\u00f6sung zufrieden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_20221205_163639.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14555\" srcset=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_20221205_163639.jpg 1024w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_20221205_163639-300x169.jpg 300w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_20221205_163639-768x432.jpg 768w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_20221205_163639-700x393.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">hier wird gewechselt <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch wenn unsere aktuellen Reifen vielleicht noch weitere 2 \u2013 3 Tausend Km gehalten h\u00e4tten, war es jetzt notwendig zu wechseln, weil je weiter s\u00fcdlich wir kommen, desto unwahrscheinlicher ist es, passende Reifen f\u00fcr unsere Moppeds zu bekommen. Und der Sirac sollt eigentlich bis zum Ende der Reise halten. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Danach gings in das Hotel, so gegen halb sechs waren wir da. Einchecken war schnell erledigt und die Moppeds sicher geparkt. Lediglich beim Zimmer haben wir dann noch einmal nachgehakt, weil das erste kein richtiges Fenster hatte. Aber auch das konnte schnell gel\u00f6st werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach landfein gemacht und gegen sieben ab in die Stadt. Mendoza hat schon was und es gibt jede Menge Caf\u00e9s und Restaurants. Leider gab\u2019s in dem von Tobias ausgeguckten Restaurant nichts mehr zu essen. Wir haben vorher noch nach eine W\u00e4scherei geguckt, damit wir gleich morgen fr\u00fch unsere W\u00e4sche zum Waschen abgeben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind dann noch ein bisschen in einer Bar auf ein paar Bier geblieben und haben uns sp\u00e4ter noch eine Pizza geg\u00f6nnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Gut dass wir heute alles erledigt haben, so k\u00f6nnen wir morgen mal etwas Pause machen und m\u00fcssen lediglich die W\u00e4sche abgeben und Geld holen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wir k\u00f6nnen ausschlafen, weil es bis zehn Uhr Fr\u00fchst\u00fcck gibt!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 63 5. Dezember 2022 Roads to Patagonia Unser heutiges Ziel hei\u00dft Argentinien und hier die Stadt Mendoza. 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