{"id":13429,"date":"2020-11-01T12:32:00","date_gmt":"2020-11-01T10:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=13429"},"modified":"2023-02-19T15:48:06","modified_gmt":"2023-02-19T13:48:06","slug":"satelliten-notruf","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=13429","title":{"rendered":"Satelliten-Notruf &#038; Tracking"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images-na.ssl-images-amazon.com\/images\/I\/71Rj5sAi36L._AC_SX425_.jpg\" alt=\"SPOT 3 Satelliten-Messenger GPS-Ger\u00e4te: Amazon.de: Sport &amp; Freizeit\" width=\"213\" height=\"284\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">SPOT Gen3<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Bereits seit 2012 nutze ich einen Satelliten-Notruf. Grunds\u00e4tzlich muss jeder nat\u00fcrlich selbst entscheiden, ob so etwas f\u00fcr einen selbst sinnvoll ist. Ich nutze es aus zwei Gr\u00fcnden: <br><strong>1) Notruf-Funktion<\/strong>: Ich bin h\u00e4uftig alleine unterwegs und dies auch in Gegenden in welchen das Mobiltelefon nicht immer funktioniert (kein Netz, oder kein Vertragspartner). Hier ist es beruhigend, wenn man \u00fcber den Satelliten Hilfe holen kann. Soweit die Sicht in den Himmel frei ist, funktioniert das immer und \u00fcberall.<br><strong>2) Tracking-Funktion<\/strong>: Mit der Tracking-Funktion k\u00f6nnen Familie und Freunde die Reise praktisch live im Internet verfolgen. Das finden alle absolut genial und ich kann am Abend oder am Ende der Reise auch nochmal nachsehen wo ich unterwegs war.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt aus meiner Sicht zwei relevante Anbieter auf dem Markt: <strong><a href=\"https:\/\/www.findmespot.com\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">SPOT <\/a><\/strong>und <strong><a href=\"https:\/\/www.garmin.com\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Garmin inReach<\/a><\/strong>. Ich habe mich f\u00fcr SPOT entschieden. Prim\u00e4r, weil das Paket bei SPOT etwas g\u00fcnstiger ist und ich nicht alle Funktionen des inReach ben\u00f6tige (im Besondern Versand und Empfang von Nachrichten). Die <strong>Kosten <\/strong>setzen sich aus der <strong>Hardware (einmalige Kosten)<\/strong> und dem <strong>Service (Tracking, Nachrichten, Notruf &#8211; regelm\u00e4\u00dfe Kosten)<\/strong> zusammen. Inzwischen sind die Bezahlmodelle bei beiden Anbietern recht flexibel. Ein genauer Blick lohnt sich daher. Wenn man unterwegs ist sieht man den SPOT relativ h\u00e4uftig bei anderen Motorradreisenden. Der inReach scheint mir deutlich weniger verbreitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Notruf-Funktion<\/strong> habe ich noch nicht nutzen m\u00fcssen. Aber ich habe unterwegs bisher zwei Personen getroffen, welche dies getan haben. Ein Fahrradfahrer der nach einem Sturz in der W\u00fcste von Peru nicht mehr weiter konnte und ein Motorradfahrer, der in der Mongolei gest\u00fcrzt ist. Bei beiden hat die Rettung sehr gut funktioniert. Grunds\u00e4tzlich l\u00f6st man bei beiden Systemen einen Notruf in einem <strong>Emergency Response Coordination Centre<\/strong> (ERCC) aus und \u00fcbermittelt gleichzeitig seine Position. Das ERCC koordinieren dann die Rettung. Das hei\u00dft, dass die Rettung selbst nicht von Garmin oder SPOT organisiert wird sondern von von spezialisieren Unternehmen. Es kommt nicht immer gleich der Hubschrauber, manchmal kommt wohl auch einfach einer mit einem Pickup. Die Kommunikation erfogt nur in eine Richtung. D.h. das ERCC wird informiert und organisiert dann sofort die Rettung. \u00dcber den SPOT Gen3 ist <strong>keine bidirektionale Kommunikation m\u00f6glich<\/strong>. Bei meinem SPOT-Vertrag ist auch eine <strong>SAR-Versicherung<\/strong> (Search and Rescue) enthalten. Das hei\u00dft die Kosten f\u00fcr eine Rettung werden von dieser Versicherung getragen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/grafik-9.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-13430\" width=\"246\" height=\"307\" srcset=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/grafik-9.png 328w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/grafik-9-241x300.png 241w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/grafik-9-160x200.png 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 246px) 100vw, 246px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">RAM Cradle for SPOT Gen3<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Ich nutze den <strong>SPOT Gen 3<\/strong> und habe damit gut <strong>80.000 Kilometer<\/strong> mit dem Motorrad zur\u00fcckgelegt. Bisher ohne Probleme. Nur manchmal setzt das Tracking f\u00fcr einige Zeit aus. Woran das liegt hab ich noch nicht herausgefunden. Da das aber wirklich selten passiert, sehe ich das nicht als Problem. Auch die Vibrationen der KTM 690 konnten ihm bisher nichts anhaben. Obwohl ich ihn mit dem RAM-Halter fest mit dem Motorrad verbunden habe. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Betrieb nutze ich <strong>vier Panasonic eneloop pro (aaa)<\/strong>. Diese Akkus von Panasonic haben einfach eine super Leistung. Drei Tage Tracking am St\u00fcck (\u00e0 8 Stunden) sind kein Problem. Dann lade ich die Akkus mit einem Standard Akku-Ladeger\u00e4t (USB) wieder auf. Ein laden im SPOT ist nicht m\u00f6glich. <\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Tracking-Funktion<\/strong> habe ich auf der Webseite eingebunden. Das ist nicht unbedingt notwendig. Man kann das Tracking auch direkt auf der SPOT-Webseite abrufen (mit oder ohne Passwort). <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits seit 2012 nutze ich einen Satelliten-Notruf. Grunds\u00e4tzlich muss jeder nat\u00fcrlich selbst entscheiden, ob so etwas f\u00fcr einen selbst sinnvoll ist. Ich nutze es aus zwei Gr\u00fcnden: 1) Notruf-Funktion: Ich bin h\u00e4uftig alleine unterwegs und dies auch in Gegenden in welchen das Mobiltelefon nicht immer funktioniert (kein Netz, oder kein &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":13431,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[58],"tags":[],"class_list":["post-13429","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tipps","column","onecol","has-thumbnail"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13429","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13429"}],"version-history":[{"count":11,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13429\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15081,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13429\/revisions\/15081"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/13431"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13429"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13429"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13429"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}