{"id":12096,"date":"2019-07-05T21:41:00","date_gmt":"2019-07-05T19:41:00","guid":{"rendered":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=12096"},"modified":"2019-07-28T16:00:54","modified_gmt":"2019-07-28T14:00:54","slug":"tag-13-offroad-in-kirgistan","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=12096","title":{"rendered":"Tag 13 &#8211; Roads in Kyrgyzstan"},"content":{"rendered":"<p>Tag 13, 05.07.2019<br \/>\nHeute wollen wir die Karawanserei Tash Rabat besuchen und dort in einem Jurten-Camp \u00fcbernachten. Aber zuerst m\u00fcssen wir John fahrbereit machen, er hat die meiste Zeit der Nacht mit Durchfall auf dem Klo verbracht. Ein wenig trocken Brot und etwas Tee haben ihn dann reisefertig gemacht. Also aufladen und los geht&#8217;s. Tobias und John wollten auf dem Weg nach Tash Rabat einen Umweg machen, dabei wollte ich sie einige Kilometer begleiten und dann wieder zur\u00fcck \u00fcber die Hauptstra\u00dfe zum Tagesziel fahren und eine Jurte klar machen. Doch es kam mal wieder anders, nach knapp 70 km, davon ca. die H\u00e4lfte Schotter, hatte ich mal wieder eine \u00d6lleckage. John und Tobias waren ein St\u00fcck voraus. Der Abstand war dem Staub geschuldet, der auf diesen Schotterpisten manchmal echt \u00e4tzend ist. Naja, also Gep\u00e4ck abr\u00f6deln, Werkzeug rausholen und dann erst Sitzbank, die Seitenteile und den Tank abbauen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/p7050001.jpg\" alt=\"P7050001\" width=\"450\" height=\"337\"><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/p7050002.jpg\" alt=\"P7050002\" width=\"450\" height=\"337\"><\/p>\n<p>Diesmal war es nicht die Hauptleitung, sondern die R\u00fccklaufleitung, die direkt am Anschluss eingerissen war. Keine gro\u00dfe Sache, den Schlauch gek\u00fcrzt, wieder aufsetzen, Schelle festziehen und kurz Dichtigkeit pr\u00fcfen. W\u00e4hrend der Reparatur tauchte zuerst John auf und nach weiteren 10 Minuten Tobias. Beide witzelten ein bisschen \u00fcber mein Pech\u2026<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/p7050005.jpg\" alt=\"P7050005\" width=\"450\" height=\"337\"><\/p>\n<p>Nachdem ich wieder alles zusammen gebaut, gepackt und aufger\u00f6delt hatte machten wir eine Snickerspause und besprachen den weiteren Tagesverlauf. Am Ende sind wir dann gemeinsam erst noch 30 km Schotter und dann die Hauptstra\u00dfe nach Tash Rabat gefahren. Dann noch einmal 15 km Schotter und dann war sie da, die alte Karawanserei. Nicht wirklich beeindruckend, aber doch immerhin ein Teil der Seidenstra\u00dfe.<br \/>\nEs gab mehrere Jurten-Camps zur Auswahl, einige gleich zu Beginn der Schotterpiste, dann direkt bei der Karawanserei weitere Camps und dann noch eins mehrere hundert Meter die Piste hinauf. Wir entschieden uns dann, das etwas abgelegene Camp anzugucken.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/p7050014.jpg\" alt=\"P7050014\" width=\"450\" height=\"337\"><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst schien es etwas schwierig mit der Kommunikation zu werden, aber dann bekamen wir unsere Jurte und auch das Essen schien gesichert. Der arme John fiel quasi unmittelbar in sein Bett und war sofort eingeschlafen, was unschwer an seinem leisen schnorcheln zu h\u00f6ren war.<br \/>\nTobias und ich richteten uns erst einmal wohnlich ein und zogen die staubigen Moppedklamotten aus. Dann war es auch schon Zeit sich in den Speiseraum zu bewegen, wo es Tee und Brot mit Marmelade und Kekse gab. John bekam noch schnell einen Tee ans Bett geliefert und dann lie\u00dfen wir und das Essen schmecken.<br \/>\nDa John noch immer am Schlafen war sind wir erst einmal zur Karawanserei gegangen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/p7050015.jpg\" alt=\"P7050015\" width=\"450\" height=\"337\"><\/p>\n<p>Hmh, nicht wirklich spektakul\u00e4r und der Innenraum war durch ein Gitter mit Schloss gesichert.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/p7050007.jpg\" alt=\"P7050007\" width=\"450\" height=\"337\"><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/p7050011.jpg\" alt=\"P7050011\" width=\"450\" height=\"337\"><\/p>\n<p>Schade, aber einmal au\u00dfen rum und ein paar Bilder reichen uns. Zwar kam dann noch eine &#8222;Oma&#8220; und \u00f6ffnete das Gitter, aber sie wollte auch Eintritt haben, das war dann doch zu viel. Zumal wir drinnen auch nur den nackten Stein zu sehen bekommen w\u00fcrden. Lediglich direkt am Eingang war ein kleines Schild mit ein paar Infos aufgestellt.<br \/>\nAlso zur\u00fcck zur Jurte und noch ein bisschen schlafen. Dann h\u00f6rte man das Donnern eines heraufziehenden Gewitters. Ein Blick nach drau\u00dfen veranlasste mich dann schnell unsere Sachen in die Jurte holen, damit sie nicht nass werden. Und schon ging es los mit dem Regen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/p7050017.jpg\" alt=\"P7050017\" width=\"450\" height=\"337\"><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst ein leichtes Pieseln, das sich dann schnell zu einem ordentlichen Guss entwickelte. Aber egal, wir sa\u00dfen war und trocken in der Jurte. So gegen 19:00 Uhr begaben wir uns dann wieder in den Speiseraum, der aus mehreren zusammengebauten Containern bestand und angenehm beheizt war, schlie\u00dflich waren wir auf ca. 2500 m. So langsam trafen dann auch die anderen G\u00e4ste ein, eine Gruppe Israelis, die sich aber \u00fcberhaupt nicht f\u00fcr uns zu interessieren schienen und eine franz\u00f6sische Reisegruppe, die deutlich gespr\u00e4chiger waren. Die Franzosen informierten uns dann auch, dass wir ein tolles Men\u00fc zu erwarten h\u00e4tten. Womit sie absolut Recht hatten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-12130\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/RiK2019-428.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"382\" srcset=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/RiK2019-428.jpg 800w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/RiK2019-428-300x143.jpg 300w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/RiK2019-428-768x367.jpg 768w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/RiK2019-428-419x200.jpg 419w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/RiK2019-428-700x334.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-singlepic wp-image-12131\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/RiK2019-429.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"382\" srcset=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/RiK2019-429.jpg 800w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/RiK2019-429-300x143.jpg 300w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/RiK2019-429-768x367.jpg 768w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/RiK2019-429-419x200.jpg 419w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/RiK2019-429-700x334.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Die Israelis waren in einem extra Raum und feierten anscheinend ihren Sabbat, wie uns ihr Guide erz\u00e4hlte. Au\u00dferdem kannte er auch den Weg nach Baetov, eigentlich gut zu fahren, aber eben eine Lehmpiste, die nach l\u00e4ngerem Regen ziemlich schwierig zu fahren sei. Insofern keine guten Nachrichten f\u00fcr mich, denn mit meinem angeschlagenen Mopped hatte ich keine Lust auf eine kr\u00e4ftezehrende Rutschpartie. Aber erst einmal galt es das tolle Essen zu w\u00fcrdigen. Es war in der Tat au\u00dfergew\u00f6hnlich gut, mehrere Salate zur Auswahl, allesamt ausgesprochen lecker, eine Gem\u00fcsesuppe und dann ein Fleischgericht mit Nudeln, ebenfalls ausgesprochen lecker, als Dessert dann Orangenscheiben und Wassermelone. Dazu den obligatorischen Tee. Rundum gelungen!<br \/>\nJohn hatte leider keinen Spa\u00df an dem Essen, er trank etwas Tee und nahm ein bisschen Suppe, dann verschwand er wieder im Bett, um sich gesund zu schlafen. Ihn hatte es aber auch richtig fett erwischt. Tobias hat dann noch gefragt, ob der Ofen in unserer Jurte angeheizt wird, was dann auch geschah. Als wir dann zu Bett gingen, war es derma\u00dfen hei\u00df in der Jurte, dass wir erst einmal auf die Decken verzichten konnten. Drau\u00dfen prasselte der Regen leise vor sich hin, und in der Jurte war es kuschelig warm. Dann waren wir auch schon eingeschlafen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 13, 05.07.2019 Heute wollen wir die Karawanserei Tash Rabat besuchen und dort in einem Jurten-Camp \u00fcbernachten. Aber zuerst m\u00fcssen wir John fahrbereit machen, er hat die meiste Zeit der Nacht mit Durchfall auf dem Klo verbracht. Ein wenig trocken Brot und etwas Tee haben ihn dann reisefertig gemacht. 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