{"id":11943,"date":"2019-06-28T15:07:29","date_gmt":"2019-06-28T13:07:29","guid":{"rendered":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=11943"},"modified":"2019-07-28T15:56:30","modified_gmt":"2019-07-28T13:56:30","slug":"tag-6-offroad-in-kirgistan","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=11943","title":{"rendered":"Tag 6 &#8211; Offroad in Kyrgyzstan"},"content":{"rendered":"<p>Tag 6, 28.06.2019<br \/>\nHeute sind wir wieder unterwegs. Der Ruhetag hat mir gut getan und die Batterien sind wieder einigerma\u00dfen aufgeladen. <!--more-->Au\u00dferdem soll es heute erst einmal gut 100 km auf Asphalt Richtung Toktogul-Stausee und dann weiter 150 km auf Nebenstra\u00dfen nach Chayek gehen. Die ersten Kilometer abseits des Asphalts sind auch wenig anspruchsvoll. Daf\u00fcr die Landschaft umso spektakul\u00e4rer.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/p6280016.jpg\" alt=\"P6280016\" width=\"450\" height=\"337\"><\/p>\n<p align=\"center\">&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/p6280021.jpg\" alt=\"P6280021\" width=\"450\" height=\"337\"><\/p>\n<p>Bergauf und bergab geht es durch gr\u00fcne T\u00e4ler mit malerischen kleinen D\u00f6rfern, die entlang der glasklar sprudelnden B\u00e4che liegen. So langsam wird die 2000 m Grenze \u00fcberschritten und ich f\u00fchle mich soweit ganz gut, okay, es geht nicht so z\u00fcgig voran bei mir, ich will mich ja nicht gleich wieder auspowern. Unterwegs bei einer Pause beratschlagen wir uns dann noch einmal wegen der verbleibenden Strecke, einmal etwas k\u00fcrzer aber daf\u00fcr \u00fcber 3000 m oder die etwas l\u00e4ngere Strecke, die auf max. 2500 m steigt. Wir entscheiden uns dann f\u00fcr die etwas l\u00e4ngere aber vermeintlich einfachere Variante. Es ist eben wie es ist.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/p6280026.jpg\" alt=\"P6280026\" width=\"450\" height=\"337\"><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anfangs l\u00e4sst sie sich auch gut fahren, aber dann beginnen die Auswaschungen der Piste sowohl die Geschwindigkeit als auch den Fahrspa\u00df zu drosseln. Es ist kein einfaches fahren aber wir kommen doch stetig voran, ich langsam und mit Bedacht, Tobias und John etwas z\u00fcgiger. Aber noch ist alles im gr\u00fcnen Bereich, vor allem die Landschaft ist einfach \u00fcberw\u00e4ltigend. Wir immer mal wieder an, um die Bilder auf uns wirken zu lassen und ein paar Fotos machen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/p6280027.jpg\" alt=\"P6280027\" width=\"450\" height=\"337\"><\/p>\n<p>Trotz der H\u00f6he ist es ziemlich warm und wir geraten immer wieder mal in Schwei\u00df, aber es ist okay. So gegen vier passiert mit dann wieder ein Malheur. In einer bergab f\u00fchrenden Serpentine blockiert mein Hinterrad und der Kerl liegt auf der Seite. Nicht dramatisch, war ja Schrittgeschwindigkeit! Nachdem ich das Mopped wieder aufgerichtet hatte, war leider Schluss mit lustig, der Schalthebel war so verbogen, dass ich nicht mehr schalten konnte. Da das meiste Werkzeug in Johns Gep\u00e4ck war dumm gelaufen, nix mit mal eben schnell gerade biegen. Doch manchmal hat man einfach Gl\u00fcck, nach f\u00fcnf Minuten kam ein Jeep die Piste runter, den ich angehakten habe. Die Kirgisen, drei M\u00e4nner, zwei Frauen und zwei Jungs waren sehr hilfsbereit, aber hatten keine Zange dabei. Nach kurzem hin und her auf Kirgisisch boten sie mir an, das Mopped und mich zur n\u00e4chsten gr\u00f6\u00dferen Stadt zu bringen, in diesem Fall unser Tagesziel Chayek ;-) Der verlangte Preis war okay und so wurden mein Gep\u00e4ck und das Mopped irgendwie noch auf den Jeep verladen. Vier Mann vier Ecken und okay. Ich h\u00e4tte nicht gedacht, dass das klappen w\u00fcrde aber es ging. Ich durfte dann auf dem Beifahrerplatz platznehmen. Kurz darauf, das Ganze dauerte keine 15 Minuten, tauchte Tobias auf, um nach mir zu sehen. Er lachte, als ich das von der Mitfahrgelegenheit erz\u00e4hlte. Weiter gings, ich im UAZ, so hei\u00dft der Jeep, Tobias und nachher John, der auch gewartet hatte, auf dieser Piste. Es war ein ziemliches Geschaukel, schlimmer als mit dem Mopped, aber der Fahrer ein junger Bursche von Mitte 20, wusste was er tat.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-11972\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_20190628_221452.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"383\" srcset=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_20190628_221452.jpg 800w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_20190628_221452-300x144.jpg 300w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_20190628_221452-768x368.jpg 768w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_20190628_221452-418x200.jpg 418w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_20190628_221452-700x335.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Nach etwa zwei Stunden kamen wir dann auf die Hauptstra\u00dfe, wo Tobias und John auf uns warteten. Wir verabredeten kurz, dass sie voraus fahren w\u00fcrden und ein Guesthouse f\u00fcr die Nacht suchen und ich dann dazu sto\u00dfen w\u00fcrde. Da es nun auf Asphalt weiter ging waren die Moppeds recht schnell au\u00dfer Sichtweite. Im Jeep ging es mit ca. 60 km\/h zur Sache, was an sich schon spannend war, die Kiste klapperte und quietschte zum Gotterbarmen, dazu noch eine leichtes schwanken, weil die Reifen mehr auf offroad ausgelegt waren\u2026 dann klappte auch noch die Motorhaube w\u00e4hrend der Fahrt hoch, alles in allem ein ganz spezielles Erlebnis\u2026 Die Stra\u00dfe wurde gerade frisch verbreitert von vielen chinesischen Bauarbeitern mit chinesischen Fahrzeugen und Ger\u00e4t, Kirgisen waren nur ganz selten zu sehen\u2026 Schon etwas merkw\u00fcrdig, weil Arbeit in Kirgistan nicht gerade an jeder Ecke angeboten wird. Naja, kurz vor acht erreichten wir dann Chayek, also Mopped abladen und mit Tobias telefonieren, wo sie denn untergebracht sind.<br \/>\nLeider gab es dann noch einmal Preisverhandlungen mit dem Kirgisen, was ich unsch\u00f6n fand, aber letztlich gab es noch einmal 500 Som f\u00fcrs abladen. Gl\u00fccklicherweise lag das Guesthouse gegen\u00fcber, so konnte ich im ersten Gang dorthin fahren.<br \/>\nWir entscheiden, dass wir uns am n\u00e4chsten Morgen um den Schalthebel k\u00fcmmern w\u00fcrden, erst einmal Duschen, dann was zu essen suchen. Der Wirt war so nett uns ein Restaurant zu empfehlen und nach einiger Sucherei und Fragerei fanden wir es dann auch. Drinnen fanden wir zwei junge M\u00e4dchen als Bedienung, eine wollte uns freundlich empfangen, die andere hatte wohl eher auf einen fr\u00fchen Feierabend gehofft, jedenfalls war sie ziemlich angepisst, wie man unschwer erkennen konnte. Aber letztlich bekamen wir dann doch Kotelett, kalte Cola und Tee. Besser als nichts ;-)<br \/>\nNach dem Essen gings nach einem kurzen Einkauf zur\u00fcck ins Guesthouse, wo ich dann im Bett verschwunden bin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 6, 28.06.2019 Heute sind wir wieder unterwegs. 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