{"id":11249,"date":"2018-08-19T18:11:27","date_gmt":"2018-08-19T16:11:27","guid":{"rendered":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=11249"},"modified":"2019-02-10T11:24:47","modified_gmt":"2019-02-10T09:24:47","slug":"los-gehts","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roadstomongolia.com\/?p=11249","title":{"rendered":"Los geht&#8217;s"},"content":{"rendered":"<p>Nach einem Zwischenstopp in der Heimat geht es los. Abfahrt 6 Uhr morgens. Es ist herrlich. Die Luft ist k\u00fchl und die Sonne geht langsam auf. Um 12 habe ich bereits 600 Kilometer auf der Uhr. Die Autobahn in Tschechien ist prima und ohne Stau zu fahren. Erst Prag, dann Br\u00fcnn, dann weiter Richtung Polen. Der Rhythmus ist einfach: Immer 300 Kilometer fahren, dann Tanken und was Essen. So geht es bis um 5. Dann hab ich 1.000 Kilometer auf der Uhr und ein Regenschauer ist das Zeichen eine Herberge zu suchen. Dauert nicht lang und ich finde ein feines polnisches Motel. Noch ein ausgiebiges Mahl und dann falle ich m\u00fcde ins Bett.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen mache ich mich gegen 7:30 auf in Richtung der ukrainischen Grenze. Sind nur noch 25 Kilometer, ein Katzensprung. Allerdings ist es recht feucht und neblig. Dann eine unendliche Autoschlange vor der Grenze. Ich bin ein Moto! Also alle einfach \u00fcberholen. Keiner motzt, die lieben hier auch Motos. Ein Grenzer winkt mich gar noch weiter nach vorne. Dann anstellen hier und da, zudem die \u00fcbliche Stempelei.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-11256 size-full\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/IMG_20180818_222554.jpg\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/IMG_20180818_222554.jpg 1024w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/IMG_20180818_222554-300x169.jpg 300w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/IMG_20180818_222554-768x432.jpg 768w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/IMG_20180818_222554-356x200.jpg 356w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/IMG_20180818_222554-700x393.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>Weil es dann doch schon sonnig ist kommt mein erprobter Hut zum Einsatz.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-11255\" src=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/IMG_20180818_090538.jpg\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/IMG_20180818_090538.jpg 1024w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/IMG_20180818_090538-300x169.jpg 300w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/IMG_20180818_090538-768x432.jpg 768w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/IMG_20180818_090538-356x200.jpg 356w, http:\/\/roadstomongolia.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/IMG_20180818_090538-700x393.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>Nach einer Stunde bin ich durch. Durch die neue Zeitzone habe ich aber dann doch zwei Stunden gebraucht.<\/p>\n<p>Die ersten 200 Kilometer sind eine rechte Gurkerei. Schlechte Stra\u00dfen und zahlreiche Dorfer. Aber dennoch sch\u00f6n so \u00fcbers das Land zu fahren. Richtung Kiew wird es dann fast so etwas wie eine Autobahn und es geht z\u00fcgiger voran. Ich muss direkt durch Kiew. Aber irgendwie ist der Verkehr gar nicht dramatisch und so sehe ich sogar etwas von der Stadt. Ganz nett, aber mich zieht es weiter. Noch 100 Kilometer geht es weiter. Auch heute l\u00e4utet ein Schauer die Herbergssuche ein. Schnell ist ein einfaches Motel mit Restaurant gefunden. 700 Kilometer stehen auf der Uhr. Es geht voran! Das Motorrad darf in der Box \u00fcbernachten. So nennt die nette Kellnerin die Garage.<\/p>\n<p>Am kommenden Morgen geht es um 7 los. Der Box-Chef ist wenig erfreut als ich ihn mit der Klingel aus den Tr\u00e4umen hole. Ich hab noch 250 Kilometer bis zur russischen Grenze. Bis zum letzten Grenzort geht das gut, aber die letzten 20 Kilometer sind unglaublich. Wenn man solche Stra\u00dfen hier noch nicht erlebt hat, kann man es sich nicht vorstellen. Schlagl\u00f6cher ohne Ende. Die LKWs fahren Schrittgeschwindigkeit. Ich komme im Stehen schon etwas besser voran. Dann kommt die Grenze. Es ist ein recht kleiner \u00dcbergang. Die ukrainische Seite ist so lausig wie die Stra\u00dfe vorher. Nicht mal mehr geteert ist die Stra\u00dfe. Aber die Grenzer sind nett und ich bin recht schnell durch. Die russische Seite gl\u00e4nzt dann mit Teer, schicken H\u00e4uschen und guter Organisation. Aber, obwohl nicht viel los ist, verbringe ich dort 1,5 Stunden! Keine Ahnung was da so lange dauert. Aber so ist das an Grenzen.<\/p>\n<p>\u00dcber Kursk geht es nach Woronesch. Nichts besonderes, bis: Es hat mobile Blitzer ohne Ende. Kenne ich so nicht aus Russland. Auf den 400 Kilometern hab ich bestimmt 20 gesehen. Oft kann man sie kaum erkennen. Einmal bin ich in einen Feldweg um Pause zu machen. Pl\u00f6tzlich sitzen da zwei Polizisten im Auto und bewachen ihren Blitzer. Ich bin lieber weiter. Ob sie mich geblitzt haben? Zu schnell war ich praktisch immer. So wie alle. Angehalten haben sie mich nicht. Und nach Deutschland schicken die bestimmt keine Strafzettel.<\/p>\n<p>Beachtlicher Weise bin ich jetzt schon im vierten Land und hab noch nicht einmal Geld gewechselt oder abgehoben. Bisher geht alles mit Karte. In Russland ist es etwas schwieriger, daher hole ich mir am Abend in Woronesch dann doch mal ein paar Rubel.<\/p>\n<p>Sonntagabend in Woronesch ist dann toll. Die Stra\u00dfen voll mit Ausgehvolk. Alle sind gut drauf und nett.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In gro\u00dfen Etappen geht es Richtung Osten.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11260,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[31,47,18],"tags":[],"class_list":["post-11249","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news","category-roads-to-tusheti","category-short-trips","column","onecol","has-thumbnail"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11249","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11249"}],"version-history":[{"count":12,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11249\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11264,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11249\/revisions\/11264"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/11260"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11249"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11249"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/roadstomongolia.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11249"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}